Home / Vom Sinn und Unsinn präklinischer Diagnostik

Vom Sinn und Unsinn präklinischer Diagnostik

Foto: iStockphoto

Dank genetischer Tests und Biomarker-Bestimmungen können gesunde Personen mit familiärem Risiko für eine neurodegenerative Erkrankung heute schon Jahre vor der klinischen Manifestation erfahren, ob sie auch an dem Leiden erkranken werden. Doch ist eine solche präklinische Testung überhaupt von Nutzen und verantwortbar? Hier die Zusammenfassung einer Pro- und Contra-Diskussion vom diesjährigen DGN-Kongress in Düsseldorf. 

Der Grund, warum über die Sinnhaftigkeit der präklinischen Diagnostik überhaupt diskutiert wird, ist das große diagnostisch-therapeutische Ungleichgewicht bei neurodegenerativen Erkrankungen: Diagnostisch kann man schon sehr viel machen, krankheitsmodifizierende Therapie gibt es hingegen bis heute so gut wie keine. In der Theorie ist die Prodromalphase zwar das ideale „window of opportunity“, um durch therapeutisches Eingreifen den Beginn einer Krankheitssymptomatik hinauszuzögern.

Ihre Vorteile auf medONLINE.at

  • Personalisierte Inhalte auf Ihr Profil zugeschnitten
  • DFP Fortbildung: e-Learnings, Literaturstudien & MM-Kurse
  • Aktuelle Fachartikel, State-of-the-Art-Beiträge, Kongressberichte, Experteninterviews

Registrieren Sie sich jetzt kostenlos & und bleiben Sie top-informiert!

LOGIN

Login

Passwort vergessen?