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Leitlinie Kompakt

Neuropathischer Schmerz: Diagnose und Therapie

Nervenschmerzen entstehen als Folge einer Schädigung oder Läsion des somatosensorischen Systems. Die diagnostische Abgrenzung von anderen Schmerzarten und die Abklärung möglicher Ätiologien ist Voraussetzung für eine zielgerichtete Therapie. Die überarbeitete Leitlinie „Neuropathischer Schmerz“ der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN)1 gibt einen Überblick über die aktuellen Diagnosemethoden und Therapieoptionen.

Beim neuropathischen Schmerz beschreiben die Patienten häufig brennende Schmerzen, die nicht von physischer Belastung oder Bewegung abhängig sind. Einschießende Schmerzattacken (neuralgiformer Schmerz) sind typisch für Neuropathien. Bei Polyneuropathien können sich die Schmerzen auch als Druck- oder Engegefühl in der Extremität sowie als Parästhesien und Dysästhesien äußern. Zusätzlich zu den spontanen Schmerzen treten auch evozierte Schmerzen auf, die durch Applikation eines äußeren Reizes ausgelöst werden (Allodynie, Hyperalgesie) – so bei Polyneuropathien oder der postzosterischen Neuralgie. Viele Patienten beschreiben auch ein Taubheitsgefühl als sensibles Minus-Symptom.

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