Menü Logo medONLINE.at

Bald kommt das Christkind nicht mehr

Bald kommt das Christkind nicht mehr

Irgendwo habe ich einen interessanten Artikel gelesen, in dem sinngemäß Folgendes stand: Unsere Abwehr und Abneigung Migranten gegenüber rührt gar nicht so sehr, wie immer behauptet, von der Angst, unsere Arbeitsplätze zu verlieren und unsere Kohle teilen zu müssen. Vielmehr ist …

Dr. Stelzl: Manchmal will ich nicht mehr mitmachen

Dr. Stelzl: Manchmal will ich nicht mehr mitmachen

Hausarzt/Hausärztin zu sein ist ein wunderbarer Job. Theoretisch zumindest. Man arbeitet großteils mit Menschen, die man oft schon lange und gut kennt, mit ihren Familien und mit ihrem ganzen Umfeld. Man weiß um ihre größeren und kleineren Sorgen und Nöte und darf sie dabei begleiten …

Dr. Stelzl: Bagatelldelikt oder doch Kapitalverbrechen?

Dr. Stelzl: Bagatelldelikt oder doch Kapitalverbrechen?

Wessen bin ich schuldig? Keine Angst, ich habe nicht den Dackel der Oma aus dem Nachbarhaus über den Haufen gefahren. (Auch nicht die Oma.) Ich habe auch keinem Pollenallergiker einen Wiesenblumentee verschrieben und alle Guidelines brav eingehalten. Ich spreche von meinem …

Dr. Stelzl: Mein Appell

Dr. Stelzl: Mein Appell

Gerade habe ich eine grausam wahre kleine Karikatur gesehen: Ein dicker weißer Mann und ein kleines Mädchen stehen auf einem Berg und blicken über das Land. Er sagt: „Ein wunderbares Land ist das. Man kann lügen und betrügen, beleidigen, begrapschen und beschimpfen und kann trotzdem …

Dr. Stelzl: Schuld daran ist Frau W.

Dr. Stelzl: Schuld daran ist Frau W.

Frau W. ist seit Ewigkeiten Patientin bei mir. Schon in der Wahlarztpraxis war sie ziemlich von Anfang an mit dabei. Zusammen mit ihrem Mann und dem kleinen Karl, der mittlerweile zirka 1,90 Meter groß ist und irgendetwas auf der Technik studiert, von …

Dr. Stelzl: Alles neu, macht …

Dr. Stelzl: Alles neu, macht ...

… nicht mehr nur der Mai, wie in dem alten Kinderlied, sondern mittlerweile auch der August, der Oktober, der November. Und immer schneller geht es mit Veränderungen, Umstellungen und Erneuerungen. Manchmal wird mir schwindlig beim Ritt auf diesem Karussell der „Changes“ …

Dr. Stelzl: Ordination einst und jetzt

Dr. Stelzl: Ordination einst und jetzt

Gerade habe ich festgestellt, dass ich nun das fünfzehnte Jahr niedergelassene Ärztin mit eigener Praxis bin. Ein wenig mehr als die Hälfte dieser Zeit habe ich als Wahlärztin gewerkelt, und seit 2010 bin ich mehr oder weniger glückliche und dankbare Inhaberin eines Kassenvertrages. Wenn ich …

Dr. Stelzl: Eine Frage der Perspektive

Dr. Stelzl: Eine Frage der Perspektive

Gerade habe ich mein Feedback über unsere Urlaubsunterkünfte auf der Buchungsplattform hinterlassen, über die ich damals gebucht hatte. Ich schrieb einen Text voll des Lobes und der Sehnsucht (jetzt könnte ich auf der Stelle die Koffer und den Besten aller Ehemänner …

Mein kleines Gruselkabinett

Mein kleines Gruselkabinett

Heute ist wieder so ein Tag, der mir bislang ungekannte Erfahrungen beschert. Vor mir sitzt ein Herr, der normalerweise beim Nachbardoktor in Behandlung ist, selbiger ist auf Urlaub. Ich frage, was ihn denn in meine Ordi führen würde. „Ja wissen S’, I hab so viel …

Die Freuden einer neuen EDV-Anlage

Die Freuden einer neuen EDV-Anlage

Kollege A. erzählte mir letztens mit sorgenvoller Stimme, dass er gerade einen Kostenvoranschlag für seine neue EDV erhalten hatte. Von der Kohle einmal abgesehen, beschäftigte ihn vor allem die Angst vor der Veränderung. „Wie wird das laufen, wie wird das gehen …

Leben wir wirklich in einem freien Land?

Leben wir wirklich in einem freien Land?

Freiheit – Gleichheit – Brüderlichkeit. Es hapert schon in der Überschrift. Selbst die Brüder haben bei Weitem nicht die gleichen Rechte, dieselben Möglichkeiten und die gleiche Freiheit. Und von den Schwestern brauchen wir ja gar nicht erst zu reden … (Medical Tribune 40/2016)

Dr. Stelzl: Urlaubsnachklänge

Dr. Stelzl: Urlaubsnachklänge

Im Grunde bin ich ein höchst effizientes Arbeitswesen. Was auch immer ich tue, sei es die Arbeit in der Ordination oder ein banaler Wohnungsputz: Ich tue es mit ganzer Seele, mit höchster Konzentration und mit ganz viel Perfektionismus … (Medical Tribune 40/2016)

Dr. Stelzl: Alles, nur nicht light

Dr. Stelzl: Alles, nur nicht light

Ärzte, ernährungswissenschaftliche Arbeiten und nicht zuletzt meine Wenigkeit schimpfen ständig auf die österreichische Küche. Zu viel, zu fett, zu ungesund. Doch jetzt waren wir in der Bretagne … (Medical Tribune 38/2016)

Dem Tierarzt geht’s auch nicht besser

Dem Tierarzt geht’s auch nicht besser

Wenn man Tierärzte nicht kennt, könnte man sie beneiden. Doch Wenn man Tierärzte dann ein bisschen besser kennenlernt, merkt man schnell, dass es dem Viechdoktor auch nicht besser geht als uns. Es geht ihm nur anders. (Medical Tribune 37/2016)

Dr. Stelzl: Jede Menge heiße Luft

Dr. Stelzl: Jede Menge heiße Luft

Jahrelang war ich Radiodoktorin bei Radio Steiermark, habe Sendungen zu unterschiedlichsten Themen gemacht, die verschiedensten Fragen und Probleme von Zuhörern behandelt und wurde auch mit den unterschiedlichsten Anmoderationen je nach diensthabendem Moderator konfrontiert … (Medical Tribune 36/2016)

Dr. Stelzl: Schönes neues Gemüse

Dr. Stelzl: Schönes neues Gemüse

Heute bin ich am Bauernladen im Bezirk vorbeigegangen. Auf einer Tafel steht dort mit Kreide geschrieben: Tomaten, Paprika, Salat. „IN ERDE GEWACHSEN!“ In Großbuchstaben und mit Rufzeichen. Ja und? (Medical Tribune 35/2016)

Dr. Stelzl: Reisen einmal anders

Dr. Stelzl: Reisen einmal anders

Kürzlich wurde ich im Rahmen einer PDU von einem netten Narkosearzt gefragt, ob ich trinken würde. „Ja,“ sagte ich. Ich glaube, ich muss das ein wenig erklären, bevor Sie, liebe Leser, mich für eine Säuferin halten … (Medical Tribune 34/2016)

Dr. Stelzl: Mystery Shopping

Dr. Stelzl: Mystery Shopping

Jetzt wird’s also wirklich ernst. Angeblich sind „sie“ schon unterwegs in unsere Praxen und ganz scharf drauf, uns bei irgendeiner bürokratischen Unebenheit zu erwischen. (Medical Tribune 29-33/2016)

Dr. Stelzl: Doc out of order

Dr. Stelzl: Doc out of order

Mit vier Jahren musste ich ins Krankenhaus, ganz allein ohne Mami, wie es damals üblich war. Und jeden Tag befragte mich eine furchteinflößende Krankenschwester, ob ich schon Stuhl gehabt hätte. Da ich aber nicht wusste, was damit gemeint war, und zu verschüchtert von diesem Drachen …

Ganz kleine Tafeln Schokolade

Ganz kleine Tafeln Schokolade

Heute ist wieder einer dieser Tage, an denen ich gerne beamtet wäre und ein paar Monate lang in den Krankenstand ginge. Der Grund dafür? Ein operativer Eingriff bei mir selber steht an, und das habe ich heute Morgen erfahren. In der Patientenrolle bin ich katastrophal …

Dr. Stelzl: Verantwortliche und Schuldige

Dr. Stelzl: Verantwortliche und Schuldige

In einem offiziell abgesegneten Lehrbuch zur Ausbildung junger spanischer Menschen ist Folgendes zu lesen. Spanien befindet sich bekanntermaßen ja bereits seit Jahren in einer schlimmen Wirtschaftskrise und die Arbeitslosigkeit ist enorm. Als Grund dafür erfahren lernwillige Jugendliche in diesem Werk nun Folgendes: „Die Tatsache, dass …

Dr. Stelzl: So schön ruhig

Dr. Stelzl: So schön ruhig

Wir haben da ja diese Hütte am Berg, ohne Telefon und Internet. Dafür mit guter Luft, einem Dutzend ehemaliger Streunerkatzen und seliger Ruhe in unserer Abgeschiedenheit. Jahrelang war ich glücklich, nicht erreichbar zu sein und auch meinerseits keine E-Mails lesen zu müssen oder mich über …

Dr. Stelzl: Widerstand ist zwecklos

Dr. Stelzl: Widerstand ist zwecklos

Wussten Sie schon, dass wir in einer Diktatur leben? Ich auch nicht. Bis letzten Montag. Da starteten wir wie immer kurz nach 7:00 Uhr unsere EDV-Anlage. Aber statt ganz normal hochzufahren und uns die gewünschten Einblicke in die Daten unserer Patienten zu gewähren, wurde plötzlich …

Dr. Stelzl: Vom Geben und Nehmen

Dr. Stelzl: Vom Geben und Nehmen

Kürzlich habe ich einen Bericht über eine bewundernswerte junge Frau gelesen. Sie ist Äthiopierin aus einer armen Familie, blind und hat es trotz aller Widrigkeiten geschafft, eine Schulbildung zu bekommen. Jetzt hat sie Möglichkeiten, von denen die meisten Frauen in ihrem Land nur träumen können …

Ich bin dann mal fort

Ich bin dann mal fort

Unvorstellbar, was die heurigen Wetterkapriolen für viele Menschen bedeuten werden. Und für die Wirtschaft einer ganzen Region. Als Obst- oder Weinbauer hat man im Moment definitiv Grund für alle möglichen Anfälle. Und auch mein vollstes Verständnis und Mitgefühl. Ich frag mich nur: Warum spinnen all …

Dr. Stelzl: Unsere Primärversorgung

Dr. Stelzl: Unsere Primärversorgung

Ein Thema zieht sich durch alle Ärztezeitungen: die Primärversorgung. Oder besser gesagt, das Fehlen derselben. Man muss man zu dem Schluss kommen, dass in unserem schönen Lande Primärversorgung unbekannt und inexistent ist. (Medical Tribune 21/2016)

Ich werd zum Werwolf

Ich werd zum Werwolf

Frau P., ziemlich geschafft und etwas älter aussehend als ihr eigentlich zustünde, kam gerade von der Arbeit heim. „Oje, ihr habt’s es ja heute noch vor euch!“, grinst sie. „Viel Spaß, heute ist Psychotag.” (Medical Tribune 20/2016)

Dr. Stelzl: Der Schein trügt

Dr. Stelzl: Der Schein trügt

Ich eile ins Sprechzimmer, in welchem Frau S. bereits auf mich wartet. „Mei, Frau Doktor“, sagt sie nach der Begrüßung: „Bei Ihnen geht immer alles so rasch und zack, zack. Sie sind immer so gut drauf und so energiegeladen. Da wird man richtig neidisch. Ihre …

Dr. Stelzl: Eine traurige Geschichte

Dr. Stelzl: Eine traurige Geschichte

Gestern habe ich eine sehr traurige Geschichte gehört. Eine Geschichte, die einem die Tränen in die Augen treiben kann. Eine Geschichte, die mich sehr nachdenklich gestimmt hat … (Medical Tribune 18/2016)

Mein armes Hirn

Mein armes Hirn

Heute ist Tag des Hirns in meiner Ordi. Da wäre einmal mein eigenes. Es tut weh. Ich weiß, ich habe im Studium gelernt, dass das Hirn selbst nicht schmerzen kann. Ich habe aber Hirnweh. (Medical Tribune 16/2016)

Dr. Stelzl: Wo ist der Sinn meiner Arbeit?

Dr. Stelzl: Wo ist der Sinn meiner Arbeit?

Es ist kurz vor halb acht in der Früh, ich sitze bei meiner ersten Gesunden­untersuchung und genieße die Stille in der Ordination. Ich mag diese Zeiten, in denen ich offiziell gar nicht da bin und in denen ich in Ruhe meiner Arbeit nachgehen kann …

Kassenarzt sein ist Hochleistungssport

Kassenarzt sein ist Hochleistungssport

Dieser Titel ist einer der besten, der jemals über einer meiner Kolumnen gestanden hat. Dazu muss ich dann auch gleich erwähnen, dass der kluge Satz nicht von mir ist, sondern von einem Kollegen … (Medical Tribune 14/2016)

Dr. Stelzl: Wir und „die anderen“

Dr. Stelzl: Wir und „die anderen“

Ich sitze gemütlich auf der Couch, mein Patenkind im Arm, das mir gerade den Karottenbrei auf die Hose spuckt. Kein Problem, ich bin waschbar und Hosen hab ich auch mehr als nur diese eine. Und vom Breichen ist auch noch genug da, also versuchen wir …

Fastenzeit – ein Blick über den Tellerrand

Fastenzeit – ein Blick über den Tellerrand

Zirka vierzig Tage liegen zwischen Faschingskrapfen und zu viel Alkohol auf der einen Seite und Osterfleisch, Eiern, Würsteln und anderen Cholesterinspendern auf der anderen. Zirka vierzig Tage, die auch Möglichkeiten in sich bergen. (Medical Tribune 12/2016)

Dr. Stelzl: Es liegt ein langer Weg vor uns

Dr. Stelzl: Es liegt ein langer Weg vor uns

Wenn es um die Flüchtlingsfrauen geht, um die Muslimas in schwarzen Kopftüchern oder gleich ganz verhüllt, werden plötzlich Männer zu Anwälten von Frauenrechten, die daheim nicht einmal daran denken würden, ihre eigene Ehefrau zu respektieren. (Medical Tribune 9/2016)

Dr. Stelzl: Du sollst nicht googeln!

Dr. Stelzl: Du sollst nicht googeln!

Irgendwann habe ich einmal zehn Gebote für ein gedeihliches Miteinander von Arzt und Patienten verfasst. Zu denen stehe ich immer noch. Besonders der Teil, in dem es um die regelmäßige Körperpflege geht und um das regelmäßige Waschen der Klamotten. (Medical Tribune 8/2016)

Stelzl: Ich werd noch zum Werwolf

Stelzl: Ich werd noch zum Werwolf

Ich glaube mittlerweile felsenfest an die Wirkung des vollen Mondes. Wenn die riesige gelbe Kugel den Horizont ausfüllt und die Stadt belagert und die Nacht in ein kaltes und trotzdem helles Licht taucht: dann fangen alle an zu spinnen. (Medical Tribune 7/2016)

Dr. Stelzl: Das Jahr der Zwangsneurose

Dr. Stelzl: Das Jahr der Zwangsneurose

Ein Grund, warum „check, recheck, doublecheck“ angesagt ist, ist meine Zwangsneurose, würde Freundin K., Psychotherapeutin von Beruf, sagen. Womit sie prinzipiell durchaus recht hat. Ich muss alles kontrollieren, sonst bin ich’s nicht. (Medical Tribune 5/2016)

Dr. Stelzl: Hauptsache gratis

Dr. Stelzl: Hauptsache gratis

Prinzipiell finde ich das Kassenarztdasein finanziell durchaus einträglich. Ich weiß, alle jammern (inklusive meiner selbst) über Deckelungen und Degressionen, über explodierende Kosten und über fehlende Anpassung von Honoraren … (Medical Tribune 4/2016)

Stelzl: Freude, schöner Götterfunken

Stelzl: Freude, schöner Götterfunken

In unserer Wohnung hallert es – ein bombastisches Chorerlebnis. Der Nachbar sorgt dafür, dass alle im Haus dran teilhaben: „Come, sing a song of joy …“ Heute frage ich mich, warum keiner eine Ode an die Trauer komponiert hat. Oder eine Ode an die Verzweiflung …

Dr. Stelzl: Eine Weihnachtsgeschichte

Dr. Stelzl: Eine Weihnachtsgeschichte

Wir kennen die Erzählung, hören sie zu Weihnachten in der Christmette und wissen um die etwas durcheinandergewürfelten historischen Tatsachen. Vielleicht können wir heuer diese Völkerwanderung und das dadurch verursachte Chaos ein bisschen besser verstehen. (Medical Tribune 51-52/2016)

Seite 1 von 3123