Menü Logo medONLINE.at

Kolumne Dr. Stelzl: Happy New Year

Kolumne Dr. Stelzl: Happy New Year

Silvester ist der Tag im Jahr, den ich am wenigsten mag. Untertags bin ich immer ganz nachdenklich und nostalgisch, überlege, was ich in den letzten 365 Tagen so geschafft habe und was danebengegangen ist. Und vor allem überlege ich mir immer wieder, wieso 365 Tage …

Dr. Stelzl: Ansteckende Hysterie

Dr. Stelzl: Ansteckende Hysterie

Zwei Mal im Jahr gibt es ein paar Wochen, in denen es scheint, dass die ganze Welt spinnt. Einmal im Dezember, das nennt sich dann „Advent“ oder „die stillste Zeit“ im Jahr. Und heißt eigentlich, dass alle aus dem Häuschen und hektisch sind, zu viel …

Ethische Herausforderungen

Ethische Herausforderungen

Hunderttausende Menschen demonstrieren gegen den neuen Präsidenten der Supermacht USA – weil es nicht unerheblich ist, wie Menschen an der Macht agieren und mit dieser Macht umgehen. Wir in Österreich haben nun endlich wieder einen Präsidenten – und können dankbar für …

Bald kommt das Christkind nicht mehr

Bald kommt das Christkind nicht mehr

Irgendwo habe ich einen interessanten Artikel gelesen, in dem sinngemäß Folgendes stand: Unsere Abwehr und Abneigung Migranten gegenüber rührt gar nicht so sehr, wie immer behauptet, von der Angst, unsere Arbeitsplätze zu verlieren und unsere Kohle teilen zu müssen. Vielmehr ist …

Verständliche Unruhe

Verständliche Unruhe

Das derzeitige Reformvorhaben (mehr ist es nicht) will nur eines: eine verstärkte Kooperation der Länder und Kassen, um die Versorgung besser zu strukturieren. Seit Jahrzehnten wird über zersplitterte Kompetenzen und das Gegeneinander gejammert – zu Recht, wenn wir die Versorgung chronisch …

Dr. Stelzl: Manchmal will ich nicht mehr mitmachen

Dr. Stelzl: Manchmal will ich nicht mehr mitmachen

Hausarzt/Hausärztin zu sein ist ein wunderbarer Job. Theoretisch zumindest. Man arbeitet großteils mit Menschen, die man oft schon lange und gut kennt, mit ihren Familien und mit ihrem ganzen Umfeld. Man weiß um ihre größeren und kleineren Sorgen und Nöte und darf sie dabei begleiten …

Und jetzt Christkind!

Und jetzt Christkind!

Als meine Tochter klein war und im November vom ersehnten Christkind zu reden begann, da sagten wir ihr: „Jetzt muss zuerst einmal der Nikolaus kommen!“ Am 6. Dezember kam er und kaum war dieser wieder bei der Tür hinausgegangen, rief meine Tochter laut und erfreut: …

Wirre Zahlenspielereien – nicht sehr vertrauensbildend

Wirre Zahlenspielereien – nicht sehr vertrauensbildend

Den Reigen eröffnet die Ärztekammer, indem sie mitteilt, dass 2021 4,5 Milliarden Euro weniger ausgegeben, also eingespart werden. Das Ministerium reagiert mit der Zahl 4,6 Milliarden Euro, die mehr ausgegeben werden, und meint, die Ärztekammer beherrsche die Grundrechnungsarten nicht. (Medical Tribune 48/2016)

Dr. Stelzl: Mein Appell

Dr. Stelzl: Mein Appell

Gerade habe ich eine grausam wahre kleine Karikatur gesehen: Ein dicker weißer Mann und ein kleines Mädchen stehen auf einem Berg und blicken über das Land. Er sagt: „Ein wunderbares Land ist das. Man kann lügen und betrügen, beleidigen, begrapschen und beschimpfen und kann trotzdem …

So long, Marianne! – oder: Die großen alten Männer …

So long, Marianne! – oder: Die großen alten Männer …

Nun ist auch Leonhard Cohen tot. Seiner besungenen Marianne hat er kurz vor ihrem Tod einen berührenden Abschiedsbrief geschrieben. Und der große Bob Dylan wird einige Tage nach der österreichischen Bundespräsidentenwahl den Nobelpreis für Literatur entgegennehmen. (Medical Tribune 47/2016)

Dr. Stelzl: Schuld daran ist Frau W.

Dr. Stelzl: Schuld daran ist Frau W.

Frau W. ist seit Ewigkeiten Patientin bei mir. Schon in der Wahlarztpraxis war sie ziemlich von Anfang an mit dabei. Zusammen mit ihrem Mann und dem kleinen Karl, der mittlerweile zirka 1,90 Meter groß ist und irgendetwas auf der Technik studiert, von …

Dr. Stelzl: Alles neu, macht …

Dr. Stelzl: Alles neu, macht ...

… nicht mehr nur der Mai, wie in dem alten Kinderlied, sondern mittlerweile auch der August, der Oktober, der November. Und immer schneller geht es mit Veränderungen, Umstellungen und Erneuerungen. Manchmal wird mir schwindlig beim Ritt auf diesem Karussell der „Changes“ …

Retschitzegger: Erinnerungen und Zinsen

Foto: detailblick / Fotolia.com

Ich schreibe diese Kolumne am 31. Oktober. Auf einmal erinnere ich mich an den Weltspartag, der vor einigen Jahrzehnten ein großes Ereignis war, zumindest für Kinder. (Medical Tribune 45/2016)

Dr. Stelzl: Ordination einst und jetzt

Dr. Stelzl: Ordination einst und jetzt

Gerade habe ich festgestellt, dass ich nun das fünfzehnte Jahr niedergelassene Ärztin mit eigener Praxis bin. Ein wenig mehr als die Hälfte dieser Zeit habe ich als Wahlärztin gewerkelt, und seit 2010 bin ich mehr oder weniger glückliche und dankbare Inhaberin eines Kassenvertrages. Wenn ich …

Gesundheitsreform via Finanzausgleich?

Gesundheitsreform via Finanzausgleich?

Finanzausgleichsverhandlungen dienen nicht dazu, große Reformen zu beschließen. Mehr noch, weil man sich seit Jahrzehnten auf keinerlei Verwaltungsreform einigen kann, ist die Reform des Finanzausgleichs selbst ewiges Thema. (Medical Tribune 44/2016)

Lindern Leitlinien Leid?

Lindern Leitlinien Leid?

Natürlich lindern Leitlinien kein Leid. Aber man kann jedenfalls sagen: Wie gut, dass es sie gibt! Die „S3-Leitlinie Palliativmedizin für Patienten mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung“ vom deutschen „Leitlinienprogramm Onkologie“ (Medical Tribune 43/2016)

Mein kleines Gruselkabinett

Mein kleines Gruselkabinett

Heute ist wieder so ein Tag, der mir bislang ungekannte Erfahrungen beschert. Vor mir sitzt ein Herr, der normalerweise beim Nachbardoktor in Behandlung ist, selbiger ist auf Urlaub. Ich frage, was ihn denn in meine Ordi führen würde. „Ja wissen S’, I hab so viel …

PHC und der ewige Streit über Ambulatorien

Foto: BilderBox.com

Im Herbst 1955 wird, nach fast zehn Jahren Verhandlung, das ASVG zur Abstimmung gebracht, allerdings nur eine schnell zusammengezimmerte „Zwischenlösung“, da kurz davor ein Aufstand der Wiener Ärztekammer zu Änderungen zwang. Um was es ging? Um Ambulatorien und Kassenplanstellen. (Medical Tribune 42/2016)

„Urban Chic“ in der Praxis

„Urban Chic“ in der Praxis

Vor ein paar Jahren hat einmal mein Labormediziner aufgrund der an ihn ergangenen Zuweisungen gemeint, ich hätte ja eine richtig schicke, noble Stadtpraxis. Jeder Zweite meiner Patienten wäre Träger eines akademischen Titels. (Medical Tribune 22/2015)

Sanft entschlafen

Sanft entschlafen

Gerade ist eine meiner ältesten Patientinnen verstorben. Ich hatte sie seit zwölf Jahren betreut, praktisch so lange, wie ich als niedergelassene Ärztin arbeite. (Medical Tribune 21/2015)

Wozu red ich überhaupt noch?

Wozu red ich überhaupt noch?

„Frau Doktor, i hob so viel Durchfall!“, jammert der Patient zur Begrüßung. „So viel Durchfall“ ist meine erklärte Lieblingserkrankung. Meist komme ich nämlich beim Nachfragen darauf, dass der Betroffene gerade fünfmal in den letzten 24 Stunden das stille Örtchen heimgesucht hat. (Medical Tribune 20/2015)

Das Ende der Eigenverantwortung

Das Ende der Eigenverantwortung

Vor mir sitzt eine Siebzehnjährige und klagt über Bauchweh. Gestern hätte sie im Restaurant ein „Take-away“ bestellt. Es sei eh recht gut gewesen, nur der Nachtisch hätte so gammelig ausgesehen und so seltsam geschmeckt. Die Nacht hätte sie dann am Klo / Weiterlesen →

“Nie wieder mach ich Urlaub!”

"Nie wieder mach ich Urlaub!"

Da der Grad der Erschöpfung und Überarbeitung wieder einmal neue Höchstwerte überschritten hatte, flüchtete ich mit Mann und Kater für fünf Tage auf die Hütte. Fünf Tage Ruhe, ausgedehnte Spaziergänge und endlose Knuddelstunden mit unseren Katzen. Die immer noch ein dickes, / Weiterlesen →

Hauptsache, das WLAN funktioniert

Hauptsache, das WLAN funktioniert

Ich brauche eine neue Handtasche. Na ja, brauchen im Sinne von ganz dringend benötigen nicht wirklich. Eigentlich habe ich ja schon ein paar. Aber ich habe gerade meinen Lieblingsrucksack zu Grabe getragen … (Medical Tribune 16/2015)

Das neue Biedermeier

Das neue Biedermeier

Heute war ein Arbeitstag aus der Hölle. Zu viele Menschen, zu viel Schmerz und zu viel tiefes Leid. Und dann auch noch zu viele Raunzer und solche, die einem die letzte Zahnwurzel ziehen. Ohne Lokalanästhesie. Jedenfalls ist es Abend und ich bin / Weiterlesen →

Stelzl: „Wann sind wir eigentlich alt geworden?“

Stelzl: „Wann sind wir eigentlich alt geworden?“

Ja, der Tiguan wäre ein sehr gutes Auto, sagte der Atuoverkäufer, geräumig wie ein Golf, nur viel höher. Und dann der Knaller: „Besonders ältere Leute kaufen ihn gern, denn sie tun sich dann mit dem Einsteigen leichter.“ Mein Mann und ich sahen einander an …

Kolumne: Uns geht’s ja so schlecht

Kolumne: Uns geht’s ja so schlecht

Wir sind ja so arm, wir können uns gar nichts mehr leisten. Ich kann’s schon nicht mehr hören, das Gejammer. Vor allem, weil es so absolut nicht stimmt. (Medical Tribune 12/2015)

Impfen oder nicht impfen?

Impfen oder nicht impfen?

Impfgegner im Wartezimmer? Tun Sie deren Ängste nicht als „Blödsinn“ ab, sondern fragen Sie nach, was die besorgten Eltern umtreibt. Schließlich haben sie zu entscheiden, ob impfen oder nicht impfen. (Medical Tribune 12/2015)

Pichlbauer: „Stimmlose Spitalsärzte“

Pichlbauer: „Stimmlose Spitalsärzte“

In den Wien-eigenen Spitälern hat eine Urabstimmung über einen Pakt, ausverhandelt zwischen Wien, Gewerkschaft der Gemeindebediensteten und Ärztekammer, stattgefunden. Bei einer Beteiligung von 75% stimmten 90% gegen den Pakt. Beeindruckend! Doch was passiert? – Ein Kommentar (Medical Tribune 12/2015)

Wenn so absolut nix weitergeht

Wenn so absolut nix weitergeht

Leben ist Fluss, ist Veränderung, ist ständig neu, ist blablabla. Jedenfalls nicht meines und nicht im Moment. Es fühlt sich eher wie ein verstopftes Abflussrohr an. Irgendwie geht nix weiter, egal, was ich versuche. (Medical Tribune 11/2015)

Dr. Stelzl: Die Erziehung zur Essstörung

Dr. Stelzl: Die Erziehung zur Essstörung

Ich weiß, dass meine Freundin eine wundervolle Mutter ist, die ihre Tochter über alles liebt. Und ich weiß auch, dass sie ihr niemals absichtlich wehtun möchte. Aber kann frau überhaupt anders? (Medical Tribune 10/2015)

Dr. Stelzl: Das Bauchgefühl hat immer recht

Dr. Stelzl: Das Bauchgefühl hat immer recht

Es gibt Tage, von denen man instinktiv weiß: Das wird ein Sch…tag. Früher habe ich dann immer schon im Vorhinein gejammert. Oder ich habe mich davor gefürchtet. Mittlerweise versuche ich es mit Positivmotivation. (Medical Tribune 10/2015)

Der Krankheitsgewinn von Mrs. Superdoc

Der Krankheitsgewinn von Mrs. Superdoc

Es begann in der Nacht zum Samstag: Schüttelfrost, Gliederschmerzen, Halskratzen – das ganze Programm. Beim Läuten des Weckers war es bereits ein ausgewachsener Infekt. (Medical Tribune 8/2015)

Hilfe annehmen ist gar nicht so leicht

Hilfe annehmen ist gar nicht so leicht

Im Alter verstärken sich ja bekanntlich alle schlechten Eigenschaften. Ich kann mir also ausmalen, dass ich in 40 Jahren richtig unbelehrbar stur und eigensinnig sein werde. (Medical Tribune 6/2015)

Dr. Stelzl: Die Angst ist immer dabei

Dr. Stelzl: Die Angst ist immer dabei

Glücklicherweise macht der Absicherungswahn nicht bei uns Ärzten halt. Gerade hat es auch die Gastronomie erwischt. Jede auch noch so einfache Speisekarte zieren bunt durcheinander gewürfelte Buchstaben … (Medical Tribune 5/2015)

Dr. Stelzl: Ende des Winterschlafs

Dr. Stelzl: Ende des Winterschlafs

Heuer sind wir doch tatsächlich supergut erholt und total relaxt aus dem Urlaub zurückgekommen. Voller Kraft, Ruhe und Zuversicht. Als ich das Wohnzimmer betrete, trifft mich fast der Schlag … (Medical Tribune 4/2015)

Dr. Stelzl: Plädoyer für den Winterschlaf

Dr. Stelzl: Plädoyer für den Winterschlaf

Im Dezember 2014 hätte der so ziemlich längste Schiurlaub meines Lebens stattfinden sollen. Doch Schnee gab es in Massen nur am Hintertuxer Gletscher oder nördlich von „Franz-Josef-Land“. Also erst mal der längste Urlaub daheim …

Dr. Stelzl: „Peace“ und „Ommmmm“!

Dr. Stelzl: „Peace“ und „Ommmmm“!

Ich habe gute Eigenschaften. Tolerant sein oder geduldig gehört jedoch nicht dazu. Ob das daran liegt, dass ich von mir selber immer 150-prozentige Leistung erwarte, oder ob es einfach ein angeborener Gendefekt ist, weiß ich nicht … (Medical Tribune 50/2014)

Ein völlig neues Leben

Ein völlig neues Leben

Gerade haben wir wieder einmal ein Rundschreiben von der Krankenkasse bekommen. Darin ist vom Umgang mit dem Übergang des stationären zum ambulanten Patienten zu lesen. Man kann darin auch die beeindruckend einfache und geradlinige Sicht der Krankenkasse erkennen. (Medical Tribune 49/2014)

Effizient genutztes Menschenmaterial

Effizient genutztes Menschenmaterial

Mir gegenüber sitzt eine 22-jährige ehemalige Hochleistungssportlerin. Die internationalen Wettkämpfe hat sie nach einer Gott sei Dank glimpflich ausgegangenen Halswirbelfraktur an den Nagel gehängt. Wir unterhalten uns so über Arbeit, Sport und Lifestyle, als sie mir plötzlich sagt: „Ich weiß eh, dass ich Burnout-gefährdet bin!“ …

Dr. Stelzl: Immer schlimmer …

Dr. Stelzl: Immer schlimmer …

Vor zirka zwei Wochen kam ich nach Hause und erklärte ganz glücklich, dass das Leben im Augenblick echt angenehm und wunderbar wäre. Es kam, wie es kommen musste. Als Erstes veränderte sich mein Gesundheitszustand … (Medical Tribune 47/2014)

Der Heilige Narziss

Der Heilige Narziss

Kaum zu glauben, aber den Heiligen Narziss gibt’s wirklich. Ich habe jedenfalls schön gestaunt, als ich heuer in Katalonien auf seine Gebeine traf. Der der heilige Narzissmus ist ja mittlerweile zur Volksreligion geworden … (Medical Tribune 46/2014)

Dr. Stelzl: Vom Ärztemangel bedroht

Dr. Stelzl: Vom Ärztemangel bedroht

Wenn man den Medienberichten folgt, so muss man feststellen, dass wir in unserem schönen Land ganz plötzlich von einem massiven Ärztemangel bedroht sind. Und zwar offensichtlich schlagartig und über Nacht ist dieses Phänomen aufgetaucht. (Medical Tribune 45/2014)

Seite 1 von 212