Home / Recht / „Wrongful conception“ – wer zahlt für den Unterhalt

„Wrongful conception“ – wer zahlt für den Unterhalt

Univ.-Prof.-Dr.-Helmut_Ofner

Seit mehreren Jahren besteht Rechtsunsicherheit darüber, ob im Falle einer fehlerhaften Sterilisation oder Vasektomie oder einer fehlerhaften Aufklärung über diese Eingriffe der Unterhalt für ein gesundes Kind im Wege des Schadenersatzes begehrt werden kann. In einem aktuellen Fall musste sich der 9.Senat des OGH wieder mit dieser Frage auseinandersetzen. Konkret ging es um eine Frau, die bereits vier Kinder geboren hatte und im Rahmen der vierten Geburt eine Tubensterilisation vornehmen ließ. Die Frau wurde trotzdem erneut schwanger und gebar ein gesundes – fünftes – Kind. Die Frau verfügt über kein eigenes Einkommen. Ihr Ehemann bezieht eine monatliche Rente von insgesamt 1.706 Euro und verfügt über Bargeld von 70 Euro.

Ihre Vorteile auf medonline.at

  • Personalisierte Inhalte auf Ihr Profil zugeschnitten
  • DFP Fortbildung: e-Learnings, Literaturstudien & MM-Kurse
  • Aktuelle Fachartikel, State-of-the-Art-Beiträge, Kongressberichte, Experteninterviews

Registrieren Sie sich jetzt kostenlos & bleiben Sie top-informiert!

Jetzt für unsere Newsletter anmelden!

In unseren Newslettern informieren wir Sie regelmäßig über Neuigkeiten aus der Welt der Medizin, neue Fortbildungen und fachspezifische Inhalte.

LOGIN