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Recht: Aufklärung bei Setzen eines Epiduralkatheters

Univ.-Prof.-Dr.-Helmut_Ofner

Der Oberste Gerichtshof musste sich in einer rezenten Entscheidung mit dem Umfang der Aufklärung bei Setzen eines Epiduralkatheters auseinandersetzen. Der Entscheidung lag folgender Fall zu Grunde. Nach Einsetzen einer Kniegelenksprothese wurde der Patientin ein Epiduralkatheter („Kreuzstich“) gesetzt, um die Erfolgsaussicht der vorgeschlagenen Behandlung (Beschleunigung der Remobilisierung) zu verbessern. Eine dadurch verursachte Infektion führte zu einer Querschnittlähmung der Patientin. Eine Aufklärung über dieses Risiko erfolgte nicht. Trotz geringer Dringlichkeit hatte die Patientin nur wenige Minuten Überlegungszeit.

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