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Psychisch krank, (keine) I-Pension?

Ein Kernpunkt des „Minipakets“, auf das sich die Regierungsparteien am Pensionsgipfel ­vergangene Woche geeinigt haben, sind Änderungen bei Invaliditätspensionen und beim Rehabilitationsgeld.

Arbeitnehmer wagen meist nicht, sich frühzeitig Unterstützung zu holen.
Arbeitnehmer wagen meist nicht, sich frühzeitig Unterstützung zu holen.

Das Prinzip „Rehabilitation vor Pension“ soll forciert und die Zusammenarbeit von Pensionsversicherung, Krankenkassen und AMS intensiviert werden – das steht sinngemäß im Maßnahmenpaket für Invaliditätspensionen, auf das sich SPÖ und ÖVP geeinigt haben. Besser als bisher will man sich dabei auf psychische Krankheiten konzen­trieren. Um eine mögliche Berufsunfähigkeit frühzeitig zu erkennen, sollen Arbeitnehmer, die länger als 28 Tage im Krankenstand sind, gezielt von den Krankenkassen beraten werden.

Auch auf eine verbesserte Möglichkeit zur Wiedereingliederung in den Beruf nach langem Krankenstand will man setzen. Als besonders begrüßenswert aus gesundheitspolitischer Sicht bezeichnet Gesundheitsministerin Dr. Sabine Oberhauser ein Modell das ermöglicht, das Arbeitsausmaß auf 50 bis 75 Prozent zu reduzieren, während ein fiktives Krankengeld den Einkommensverlust ausgleicht.

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