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Darm-Mikrobiota und Major Depression

In diesem Übersichtsartikel soll aufgezeigt werden, welche empirischen Daten für einen Zusammenhang zwischen der Darm-Mikrobiota und Major Depression (MD) sprechen und auf welchen Mechanismen dieser Zusammenhang beruhen könnte. Abschließend werden die Limitation der bisherigen Forschung und die möglichen therapeutischen Konsequenzen diskutiert, die sich aus Zusammenhang zwischen der Darm-Mikrobiota und MD ergeben könnten. (CliniCum neuropsy 3/18)

Aus Forschungsarbeiten der letzten Jahre geht hervor, dass die Darm-Mikrobiota eine bedeutsame Rolle bei vielen physiologischen und pathologischen Prozessen spielt.

Mit Beginn des noch jungen Jahrtausends offenbarten genetische Analyseverfahren, dass unser Gastrointestinaltrakt (GIT) von einer komplexen Gemeinschaft von Mikroorganismen, der Darm-Mikrobiota, bewohnt wird. Neben Bakterien sind in der Darm-Mikrobiota Arachea, Viren und Eukaryoten wie Pilze vertreten. Die Anzahl an Mikroorganismen, die den Menschen bewohnen, übersteigt die Anzahl an menschlichen Zellen, und mit ca. 1011 Bakterien pro Gramm luminalen Inhalts weist der Dickdarm die höchste Konzentration an Mikroorganismen im menschlichen Körper auf. Im Darm eines Menschen leben 160 bis 1.000 verschiedene Bakterien-Arten.

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