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So sieht der erste KV für angestellte Ordinationsärzte aus

Seit 1. November 2019 erlaubt das Ärztegesetz die Anstellung von ÄrztInnen in Ordinationen. Bis heute gelang es aber nicht, einen (geplanten) österreichweiten Kollektivvertrag auszuverhandeln. Die Ärztekammer Oberösterreich hat das Heft in die eigene Hand genommen und als erstes Bundesland eine Einigung über diesen wichtigen Kollektivvertrag erzielt. (Medical Tribune 13-14/20)

Der Kollektivvertrag gilt für angestellte Ärzte in Einzelordinationen, unabhängig davon, ob Wahl- oder Kassenarzt, ebenso auch für die Anstellung bei Gruppenpraxen oder in Primärversorgungseinheiten. Der Kollektivvertrag stellt Mindestnormen auf, die nicht unterschritten werden dürfen. Er regelt die Anstellung in Vollzeit als auch in Teilzeit. In dem seit 1. Jänner 2020 gültigen Vertrag wird die Normalarbeitszeit mit 38 Stunden pro Woche festgesetzt. Überstunden sind dabei mit einem 50-prozentigen Zuschlag oder durch entsprechenden Zeitausgleich abzugelten. Teilzeitvereinbarungen werden aliquot gehandhabt.

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