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Hilfeschrei aus dem Spital

Spitalsärzte-Chef Dr. Harald Mayer warnt vor „Versorgungsnotstand“. Es habe sogar ein Primar gekündigt, um nicht sehenden Auges „an die Wand“ zu fahren. (Medical Tribune 43/19)

Ärzte seien offensichtlich Idealisten, „wären wir das nicht, würde das System schon nicht mehr funktionieren“, waren noch die gelinderen Worte, die Dr. Harald Mayer vorige Woche in Wien bei der Präsentation einer Spitalsärztebefragung wählte. Der Kurienobmann der oberösterreichischen und österreichischen Spitalsärzte und Vize der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK) spricht von „höchst alarmierenden“ Arbeits- und Ausbildungsbedingungen. Zuvor liefert DDr. Paul Eiselsberg, IMAS International, ein paar aufrüttelnde Ergebnisse einer Online-Befragung in den ersten drei Septemberwochen, an der von den knapp 25.500 Spitalsärzten 3.570 teilgenommen haben (= 14 Prozent Rücklaufquote), die zwar nicht repräsentativ seien, aber ein „gutes Stimmungsbild“ abgäben. Allgemeinmediziner in Ausbildung wenden fast die Hälfte (48 Prozent!) für Administration auf, vs. 36 Prozent der Fachärzte in Ausbildung.

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