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„Schwarze“ Überstunden der Ärzte Wiens

Foto: CBX. on UnsplashSPITÄLER - Wiener Ärzte müssen unerlaubte Überstunden machen. Das ergab eine Umfrage der Ärztekammer. (Medical Tribune 09/18)

Nach wie vor dürfte es gravierende Probleme bei den Arbeitszeiten geben. Das brachte eine von der Ärztekammer Wiens beauftragte repräsentative IFES-Umfrage (10.1.–4.2.2018) unter 4494 Ärzten im Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) und in Privatspitälern zum vor drei Jahren novellierten Krankenanstalten-Arbeitszeitgesetz (KA-AZG) zutage. Die Rücklaufquote betrug 33 Prozent, das sind 1481 Ärzte. Davon entfielen aber 78 Prozent auf den KAV, fast 40 Prozent aller dort befragten Mitarbeiter. Die alarmierenden Ergebnisse: Nur etwa 40 Prozent der befragten Ärzte können die Nachtdienste immer zeitgerecht verlassen, wobei etwa neun von zehn KAV-Ärzten Nachtdienste leisten, in anderen Krankenanstalten sind es nur 74 Prozent. Mehr als ein Viertel der KAV-Ärzte müsse mindestens einmal pro Monat oder öfter nach den Nachtdiensten im Spital bleiben – bis zu einer Stunde länger. Gründe seien Dienstübergaben, administrative Tätigkeiten und die Patientenversorgung.

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