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Noma: Die Krankheit, die Gesichter zerstört

Gefährliche Infektionskrankheit trifft die ärmsten und unschuldigsten Menscher dieser Welt: vorzugsweise Kinder in Afrika. Nur wenige überleben, und sie sind entstellt. „Ärzte ohne Grenzen“ versuchen zu helfen. (Medical Tribune 49/18)

Freiwillige Helfer lindern das Leid betroffener Kinder.

„Viele Leute laufen davon, wenn sie mein Gesicht sehen“, erzählt Bilya. „Sie denken, ich sei kein Mensch.“ Der 20 Jahre alte Bilya ist ein Überlebender der Noma-Krankheit und momentan Patient im „Sokota Noma Hospital“ im Nordwesten Nigerias. Das Spital, das seit 2014 von „Ärzte ohne Grenzen“ unterstützt wird, ist die einzige Einrichtung im Land und eine der wenigen weltweit, die sich vollkommen der Behandlung dieser tödlichen bakteriellen Krankheit verschrieben hat. Bilya erkrankte an Noma, als er gerade erst ein Jahr alt war. Innerhalb kürzester Zeit zerstörte die gefährliche Infektionskrankheit seine Nase und Oberlippenpartie. Dennoch hatte er Glück, überhaupt zu überleben: Denn neun von zehn Menschen, die sich mit Noma infizieren, sterben innerhalb der ersten zwei Wochen.

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