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Zu wenig Zeit und Geld für den Nachwuchs

AUSBILDUNG - Rechtzeitig drauf schauen, dass man‘s hat, wenn man‘s braucht: In der Medizin heißt das sich um den Nachwuchs kümmern – sonst droht ein Ärztemangel. Dieser bedrückt auch die Gesundheitsreferenten der Länder. (Medical Tribune 48/17) 

Trafen sich in Dornbirn (v.l.): LH Stöckl (Salzburg), Landesräte Bernhard (Vorarlberg), Prettner (Kärnten) und Tilg (Tirol).
Trafen sich in Dornbirn (v.l.): LH Stöckl (Salzburg), Landesräte Bernhard (Vorarlberg), Prettner (Kärnten) und Tilg (Tirol).

„Ich sehe zwei große Probleme für das Gesundheitssystem und die Versorgung in Österreich: Wir brauchen eine zentrale Lenkung der Patienten durch das System, derzeit macht jeder, was er will, es kommen Leute mit Schnupfen in die Ambulanz. Und wir müssen uns um die Jungärzte kümmern“, sagt Dr. Harald Mayer, Vizepräsident der Österreichischen Ärztekammer. Letzteres heiße mehr Studienplätze und mehr Zeit für die Ausbildung. „Wir wollen Wissen weitergeben, aber wir haben keine Zeit dazu“, so Mayer. Dafür müssten mehr Ressourcen bereitgestellt werden. Auf einer Konferenz in Wien wurden am vergangenen Wochenende relevante Themen für Jungärzte diskutiert. Dr. Karlheinz Kornhäusl, der Vertreter der Turnusärzte, pflichtet bei: „Uns droht ein akuter Turnusärztemangel, wenn wir nicht rasch handeln und den Standort Österreich attraktiver machen und die Ärzteflucht eindämmen.“

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