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Empörung über Finanzausgleich

GESUNDHEITSREFORM - Die Verhandlungen zur Aufteilung der Geldmittel zwischen Bund und Ländern sind im Endspurt. Die Ärztekammer warnt vor „Mottenkisten“-Plänen. Zwei LH-Stellvertreterinnen kalmieren. 

Noch ist unklar, wie sich die Aufteilung der Geldmittel zwischen Bund und Ländern im Gesundheitswesen auswirken wird.
Noch ist unklar, wie sich die Aufteilung der Geldmittel zwischen Bund und Ländern im Gesundheitswesen auswirken wird.

Aus „gut informierten Quellen“ habe die Österreichische Ärztekammer von „drastischen Einschnitten“ im heimischen Gesundheitswesen erfahren. Diese Einschnitte würden derzeit „auf Beamtenebene“ im Rahmen des Finanzausgleichs vorbereitet, berichtete ÖÄK-Präsident Dr. Artur Wechselberger am 20. Oktober 2016 in einer Aussendung. So soll beispielsweise geplant sein, die Rückerstattung von Wahlarztkosten abzuschaffen bzw. stark einzuschränken, obwohl sich alle politischen Parteien noch im Sommer dezidiert für deren Erhalt ausgesprochen hatten, ist der Ärzte-Chef erbost.

Außerdem dürften die Übergangsbestimmungen und Ausnahmen bei den Arbeitszeiten für Spitalsärzte über das Jahr 2021 hinaus verlängert werden. „Das ist ein Angriff auf die Qualität der medizinischen Versorgung in unseren Krankenhäusern“, kritisierte Wechselberger. Gleichzeitig würden die Wartezeiten im niedergelassenen Bereich durch eine eingeschränkte Arztwahl noch länger. Die ÖÄK werde daher alles in ihrer Macht Stehende tun, um diese „Pläne aus der Mottenkiste“ zu stoppen.

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