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3920 Euro für einen Notarzt-Dienst

Bislang weitgehend unbemerkt empfiehlt die Österreichische Ärztekammer seit Jahresbeginn Notarzttarife, welche die gängige Praxis um bis zu 400 Prozent übersteigen. In Tirol sorgte das jetzt für einen Sturm im Wasserglas.

 Angesichts der Tarifempfehlung der ÖÄK geht bei den Zahlern das Blaulicht an.
Angesichts der Tarifempfehlung der ÖÄK geht bei den Zahlern das Blaulicht an.

Ärzte, die auf einem Notarztstützpunkt des Tiroler Roten Kreuzes Dienste ableisten, erhalten derzeit pro Stunde 33 bis 50 Euro. Wer von seiner Praxis aus ins Notarztsystem eingebunden ist, wird vom Land Tirol mit 33 Euro pro Bereitschaftsstunde bezahlt und kann für tatsächlich erbrachte Leistungen zusätzlich tarifgemäß mit den Krankenkassen abrechnen. Das sind die Eckdaten der Bezahlung von Notärzten in Tirol, in anderen Bundesländern ist von ähnlichen Tarifen auszugehen. Nach Berichten der „Tiroler Tageszeitung“  (TT) ist nun zwischen dem Roten Kreuz und der Österreichischen Ärztekammer aber ein veritabler Streit über eine „Tarifempfehlung für freiberufliches Tätigwerden als Notarzt gemäß §40 Ärztegesetz 1988 im organisierten Rettungswesen (insb. NEF, NAW, NAH)" ausgebrochen.

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