Home / Politik / Asylwerber im Gesundheitssystem

Asylwerber im Gesundheitssystem

Foto: iStockphoto, © Owen PriceAlle Asylwerber sind in Österreich krankenversichert. Was bedeutet das für die Gesundheitssysteme in den Bundesländern? MT machte einen Rundruf bei Gebietskrankenkassen und Gesundheitslandesräten.

Asylwerber erhalten vom Innenministerium (oder vom Land) eine SV-Nummer und werden bei der zuständigen Gebietskrankenkasse (GKK) angemeldet. Damit haben sie sämtliche Sachleistungs-, jedoch keine Geldleistungsansprüche. Der Bund zahlt an die GKK pro Asylwerber vorab einen Krankenversicherungsbeitrag. Dieser ist gesetzlich geregelt und beträgt laut STGKK-Obfrau Mag. Verena Nussbaum heuer monatlich 79,59 Euro. Reicht diese Summe nicht, könne man die tatsächlichen Kosten nachfordern. In die tagespolitische Diskussion über Richtwerte oder Obergrenzen will Nussbaum nicht eingreifen, „persönlich“ wünscht sie sich aber, „dass Menschen, die medizinischer Hilfe bedürfen und denen diese auch gesetzlich zusteht, nicht zum Spielball oft gehässig geführter Auseinandersetzungen werden“.

Ihre Vorteile auf medonline.at

  • Personalisierte Inhalte auf Ihr Profil zugeschnitten
  • DFP Fortbildung: e-Learnings, Literaturstudien & MM-Kurse
  • Aktuelle Fachartikel, State-of-the-Art-Beiträge, Kongressberichte, Experteninterviews

Registrieren Sie sich jetzt kostenlos & bleiben Sie top-informiert!

Jetzt für unsere Newsletter anmelden!

In unseren Newslettern informieren wir Sie regelmäßig über Neuigkeiten aus der Welt der Medizin, neue Fortbildungen und fachspezifische Inhalte.

LOGIN

Login

Passwort vergessen?