Home / Politik / Retschitzegger: Interprofessionell lernen

Retschitzegger: Interprofessionell lernen

Mit gutem Grund hat sich an Orten besonders intensiver Behandlung und Betreuung gelebte Interdisziplinarität und Multiprofessionalität als Mittel der Wahl herauskristallisiert. So wissen wir, dass auf Intensivstationen, im geriatrischen Bereich oder auf Palliativstationen die Qualität der interprofessionellen Zusammenarbeit wesentlich ist für die gesamte Behandlungsqualität und damit für die Lebensqualität der PatientInnen.

Und auch wenn „Teamarbeit“ zum Schlagwort geworden ist, „die wir sowieso alle machen“, zeigt die Wirklichkeit hier deutliche Unterschiede auf. Ärztliche KollegInnen, welche in funktionierenden Teams mit gut gelebter interdisziplinärer Zusammenarbeit agieren, wissen diese unverzichtbaren Vorteile von spürbarer und wertschätzender Teamarbeit sehr zu schätzen.

An der Medizinischen Fakultät der Universität Bochum wird auf diese Erkenntnisse nun konkret reagiert, um bereits in der Ausbildung die Sensibilität für interprofessionelle Teamarbeit zu steigern und diese als Grundhaltung zu kultivieren. Prof. Dr. Thorsten Schäfer, Studiendekan der Medizinischen Fakultät, sagte in einem Interview der Wochenzeitung „Die Zeit“: „Wir möchten die Versorgung der Patienten verbessern und haben überlegt, was wir schon im Studium dafür tun können. Normalerweise entscheidet der Arzt allein, was untersucht und wie behandelt wird. Mittlerweile emanzipieren sich aber die Gesundheitsberufe. Physiotherapeuten studieren und wollen im Beruf eigene Entscheidungen treffen.“

Ihre Vorteile auf medONLINE.at

  • Personalisierte Inhalte auf Ihr Profil zugeschnitten
  • DFP Fortbildung: e-Learnings, Literaturstudien & MM-Kurse
  • Aktuelle Fachartikel, State-of-the-Art-Beiträge, Kongressberichte, Experteninterviews

Registrieren Sie sich jetzt kostenlos & und bleiben Sie top-informiert!

LOGIN

Login

Passwort vergessen?