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Klimaschutz im Krankenhaus

Österreichs Krankenhäuser haben beträchtliche Energiesparpotenziale, die teilweise bereits gut genutzt werden. Geschont werden die Budgets und die Umwelt – gute Nachrichten im Vorfeld des Weltklimagipfels.

Das neue Kinder- und Herzzentrum der Uniklinik Innsbruck ist besonders energiesparend konzipiert.
Das neue Kinder- und Herzzentrum der Uniklinik Innsbruck ist besonders energiesparend konzipiert.

Die Tirol Kliniken haben mit einem Programm zur Steigerung der Energieeffizienz innerhalb eines Jahres 11.600 Megawattstunden (MWh) Strom eingespart, das entspricht einer Senkung des Strombedarfs um acht Prozent und dem Jahresbedarf von 670 Einfamilienhäusern. Damit verbunden ist eine Einsparung von 600.000 Euro fürs Budget und drei Tonnen CO2 für das Klima, erklärt Mag. Stefan Deflorian, Geschäftsführer der Tirol Kliniken, deren Herzstück die Uniklinik/Landeskrankenhaus Innsbruck darstellt.

Kurz vor Beginn des Pariser Weltklimagipfels sind derartige Botschaften besonders willkommen. Es versteht sich, dass das Thema Energiesparen sich nicht auf Tiroler Krankenhäuser beschränkt. Nicht unbedingt ganz freiwillig, denn zum einen sind die Budgets knapp, zum anderen sind Krankenhäuser – wie alle größeren Unternehmen – vom 2014 beschlossenen Bundes-Energieeffizienzgesetz betroffen. Dieses Gesetz schreibt entsprechende Energiemanagementprogramme vor, die dazu beitragen sollen, dass Österreich bis 2020 das EU-weite Ziel einer Steigerung der  Energieeffizienz um 20 Prozent erreicht.

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