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Gespräch im Fokus der Politik

„Die Arzt-Patienten-Kommunikation muss verbessert werden” ist ein Stehsatz des Gesundheitswesens. Nun bewegt sich was, Ende des Jahres soll es eine Strategie dazu geben. Die Umsetzung ist abzuwarten.

Patienten und Ärzte wünschen sich oft mehr Zeit für Gespräche. Neue Kommunikationstechnologien können diese unterstützen.
Patienten und Ärzte wünschen sich oft mehr Zeit für Gespräche. Neue Kommunikationstechnologien können diese unterstützen.

„Das Gespräch zwischen Gesundheitsberufen und Patientinnen und Patienten ist der zentrale ,Ort‘ im Gesundheitssystem zur Unterstützung von Gesundung, zur Bildung von Erwartungen und Gesundheitskompetenz der Patientinnen und Patienten sowie zur Produktion von Entscheidungen über Patientenstatus, Dia­gnostik, Therapie und damit über eingesetzte Ressourcen.“ Das ist wohl der zen­trale Satz aus der Grundlagenarbeit „Verbesserung der Gesprächsqualität in der Krankenversorgung“ der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) im Auftrag des Gesundheitsministeriums und des Hauptverbands.

Egal, wie sperrig so ein Experten­papier auch zu lesen ist, es enthält plausibel klingende Ansätze und Vorschläge für ein durch bessere Kommunikation verbessertes Gesundheitssystem. Konzentriert haben sich die GÖG-Experten Dr. Peter Nowak und Dr. Marlene Sator sowie Univ.-Prof. Dr. Florian Menz in ihrer Grundlagenarbeit auf die Arzt-Patienten-Kommunikation. „Ärzte prägen die Kultur im Gesundheitswesen“, erklärt das Dr. Peter Nowak und weiter: „Krankenversorgung erfolgt durch Zuhören und Reden. 120.000 Gespräche führt ein Hausarzt im Laufe seines Berufslebens. Das wurde bisher wenig beachtet!“

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