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Primärversorgung: Gesamtvertrag in Diskussion

Die Ärztekammer will verhindern, dass Primärversorgungseinrichtungen außerhalb des Gesamtvertrags geregelt werden. Notfalls will sie genau diesen aufkündigen. Und was sagen die Jungen dazu?

Sowohl Ärztekammer als auch Gesundheitsministerium wollen trotz Kündigungsdrohung „konstruktive” Gespräche zum PHC-Gesetz führen.
Sowohl Ärztekammer als auch Gesundheitsministerium wollen trotz Kündigungsdrohung „konstruktive” Gespräche zum PHC-Gesetz führen.

„Wenn das Papier so kommt, dann sind wir gezwungen, den Gesamtvertrag aufzukündigen, weil er dann sinnlos ist und seine Qualität verloren hat“, stellte Bundeskurienobmann Dr. Johannes Steinhart vergangene Woche vor Journalisten fest. Mit einem einstimmigen Empfehlungsbeschluss hatte die Bundeskurie zuvor die Landesärztekammern zur „Vorbereitung der Kündigung des Gesamtvertrags“ aufgerufen. Quelle des Ärgers ist die Punktation des Gesundheitsministeriums zum Primärversorgungsgesetz (MT hat bereits berichtet). Das Ministerium weiche darin vom 2014 beschlossenen Konzept „Das Team rund um den Hausarzt“ wieder deutlich ab. Die Ärztekammer hat dem Primärversorgungskonzept der Politik voriges Jahr erst nach Modifikationen zugestimmt. Steinhart bekennt sich nach wie vor zu diesem Modell. Das PHC Mariahilf läuft gut, hier ist es mit allen Beteiligten gelungen, „eine gute Lösung zu finden“, so Steinhart.

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