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PHC Mariahilf – und in Wien ist die Welt gerettet

In Wien wurde mit gewaltigem Medien-Trara das erste Primary Health Care-Zentrum (PHC) eröffnet. Es liegt Ecke Mariahilfer Straße/Otto-Bauer- Gasse und ist eine (öffentlich subventionierte) Umwandlung einer bestehenden allgemeinmedizinischen Gruppenpraxis. Zwar wird es durch Stadt Wien und WGKK als ein Modell verkauft, das für ein „nach und nach durchgeführtes wienweites Roll-out konzipiert“ ist, aber das stimmt wohl nicht; es ist nämlich kein Zusammenschluss bestehender Einzelordinationen – aber nur der würde in die Zukunft weisen, da zukünftige PHC nur zustande kommen, wenn sich einzelordinierende Ärzte zusammenschließen. Wie schwer das ist, zeigt das zweite, ebenfalls groß angekündigte, PHC Donaustadt. Dort wäre es eine Neugründung, die mangels Interesse immer wieder ausgeschrieben wird.

Das PHC Mariahilf ist noch aus einem anderen Grund anders. Die dort tätigen Ärzte haben außerordentliche Nahverhältnisse zu den „Grünen“, bekanntlich Mitregenten in Wien. So was erleichtert das Leben ungemein. Jedenfalls arbeiten im PHC Mariahilf drei Ärzte (nur wochentags – wochenends und nachts sind Spitalsambulanzen weiter in der Pflicht). Nach internationalem Vorbild,, könnten diese ein Einzugsgebiet von etwa 5000 Einwohnern versorgen. Es hat zwei Jahre gedauert, bis das PHC gestartet ist, als ein auf fünf Jahre angelegter Versuch, der laufend evaluiert werden soll – was genau wie evaluiert wird, ist geheim.

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