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Dr. Pichlbauer: Die völlig unnötige Ärztegewerkschaft

Hört man Kammern und Gewerkschaften, denkt man, Spitalsärzte waren immer bestens vertreten – daher ist die Gründung einer freiwilligen Berufsvereinigung, wie es die neue Ärztegewerkschaft Asklepios sein will, unnötig. Die Kammer argumentiert, dass sie ohnehin und seit jeher die Pflichtvertretung aller Ärzte, somit auch der Spitalsärzte sei, für diese verhandle und Kollektivvertrage abschließe. Nun, wenigstens Letzteres ist nicht so, weil das nur Gewerkschaften dürfen, von denen gleich vier zuständig sind (VIDA, GOD, GPA, GdG) und Arzte jeweils nur Bruchteile der vertretenen Arbeitnehmer darstellen. Und diese Gewerkschaften meinen, sie alleine sind nötig. Daher sagt der Vorsitzende der GdG, SP-Landtagsabgeordneter in Wien, Ing. Ch. Meidlinger: „Die Idee einer „Ärztegewerkschaft“ ist völlig absurd. […] Wir erwarten die solidarische Unterstützung der gesamten Ärzteschaft.“ Und seine Stellvertreterin A. Lueger, SP-Nationalratin: „Es macht wenig Sinn, wenn jede eigene Berufsgruppe ihren eigenen Verband hat.“ Spannend – wen oder was sollten Gewerkschaften vertreten, wenn nicht Berufsgruppen?

Interessenskonflikte

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