Home / Politik / ELGA GmbH reagiert auf Kritik

ELGA GmbH reagiert auf Kritik

E-HEALTH - ELGA sei eine „kranke Akte“ diagnostizierte kürzlich der Österreichische Hausärzteverband (ÖHV) bei einer Pressekonferenz. Lesen Sie, was die ELGA GmbH dieser Kritik entgegensetzt.

ecard.840
Mit der Übergabe der e-card an einen Gesundheitsdienstleister ermöglicht der Patient diesem künftig Einblick in seine ELGA.

Der Hausärzteverband (ÖHV) kritisierte Anfang Jänner, u.a. dass Hausärzte ELGA zwar ab der Einführung benutzen müssten, aber selbst keine Befunde einspeichern dürften. Gar als „lebensgefährlich“ bezeichnete der ÖHV zudem die Möglichkeit des Patienten, Diagnosen und Befunde in ELGA auszublenden. Denn damit werde die Akte lückenhaft. „Wir können der Sache also gar nicht trauen, sollen dafür aber haften“, empört sich ÖHV-Bundessekretärin Dr. Eva Raunig.

Medical Tribune konfrontierte die ELGA GmbH mit den Befürchtungen des ÖHV. Im ELGA-Gesetz stehe klar, so Dr. Susanne Herbek, Geschäftsführerin der ELGA GmbH, dass die Patienten die Verantwortung tragen, wenn ein Gesundheitsdiensteanbieter „trotz Einhaltung der Sorgfaltspflichten von einem für die Behandlung oder Betreuung wesentlichen Umstand nicht Kenntnis erhalten“ könne, weil Patienten ihr Recht zu einem gänzlichen, teilweisen bzw. situativen Widerspruch wahrnähmen. Ein Widerspruch darf übrigens auf ELGA nicht ersichtlich sein. „Das bedeutet, dass der Arzt nicht haftbar gemacht werden kann, wenn der Patient seinem behandelnden Arzt die eigenen ELGA-Gesundheitsdaten ‚elektronisch verschweigt‘“, übersetzte Herbek das Juristendeutsch.

Ihre Vorteile auf medONLINE.at

  • Personalisierte Inhalte auf Ihr Profil zugeschnitten
  • DFP Fortbildung: e-Learnings, Literaturstudien & MM-Kurse
  • Aktuelle Fachartikel, State-of-the-Art-Beiträge, Kongressberichte, Experteninterviews

Registrieren Sie sich jetzt kostenlos & und bleiben Sie top-informiert!

LOGIN

Login

Passwort vergessen?