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ELGA ohne E-Medikation

WIEN – Der aktuelle Fahrplan der Umsetzung von ELGA und E-Medikation wurde beim 6. Jahresforum „E-Health in Österreich“ erörtert. Dabei sorgte ELGA einmal mehr für emotionale Diskussionen.

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Derzeit wird an Leitlinien für einen nutzerfreundlichen Einsatz von ELGA in Krankenanstalten, Apotheken und Krankenanstalten gearbeitet.

Das ELGA-Portal ist Anfang 2014 live gegangen und funktioniere seither ohne technische Probleme, informierte Dr. Susanne Herbek, Geschäftsführerin der ELGA GmbH. Die ELGA-Widerspruchsstelle und die ELGA-Serviceline seien am Höhepunkt der medialen Diskussion zu Anfang des Jahres durchaus überlastet gewesen, bei der Serviceline habe es eine Spitze von 3000 Anrufen pro Tag gegeben. Inzwischen liege man bei etwa 350 Anrufen pro Woche. Nach zehn Monaten haben sich insgesamt 170.000 Personen von ELGA abgemeldet.

Um den Jahreswechsel wird es einen Relaunch des Gesundheitsportals des Bundes www.gesundheit.gv.at geben, um es noch nutzerfreundlicher zu gestalten. Über dieses Portal können die Bürger derzeit bekanntlich ihren ELGA-Teilnahmestatus verändern, sich also abund wieder anmelden und sich einen Protokollüberblick verschaffen. „Wenn Ende nächsten Jahres die ersten Spitäler mit ELGA starten, muss auch das Portal in einer nächsten Version starten“, erklärte Dr. Herbek. Denn ab diesem Zeitpunkt müssen jene Patienten, die aus einem solchen Krankenhaus entlassen werden, ihre Entlassungsbefunde selbst abrufen können.

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