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Hospiz und Palliative Care: Was Sterbende brauchen

WIEN – Im Rahmen einer gemeinsamen Enquete sprachen sich der Dachverband Hospiz Österreich und die Österreichische Palliativgesellschaft (OPG) nachdrücklich gegen die von Teilen der Öffentlichkeit angedachte Legalisierung von „Tötung auf Verlangen“ aus. Statt einer Sterbehilfe-Diskussion brauche Österreich endlich eine flächendeckende und für alle leistbare Hospiz- und Palliativversorgung.

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Ärzte sollen mehr über die Möglichkeiten der Palliativmedizin aufklären, wünscht sich die Österreichische Palliativgesellschaft.

„Die heutige Veranstaltung dient dazu, in den derzeitigen Diskussionsprozess einen Pflock einzuschlagen, der weithin sichtbar ist“, sagte Univ.-Prof. Dr. Herbert Watzke, Präsident der Österreichischen Palliativgesellschaft und Leiter der Klinischen Abteilung für Palliativmedizin des AKH Wien, bei der Eröffnung der Enquete „Leben bis zuletzt“. Es gehe darum, jene zu Wort kommen zu lassen, die täglich mit Sterbenden zu tun haben. „Aus der praktischen Arbeit mit schwerkranken Patienten wissen wir, dass der Wunsch nach aktiver Tötung vielfach schwindet, wenn diese Menschen wirksame Linderung und Entlastung erfahren“, so Hospiz Österreich und OPG in einer gemeinsamen schriftlichen Erklärung.

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