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Streik der Spitalsärzte am Wiener AKH nicht ausgeschlossen

Am Wiener AKH kam in den vier Monaten seit Inkrafttreten des Ärztearbeitszeitgesetzes keine vollständige Einigung zu dessen Umsetzung zustande. Die Medizinische Universität Wien und der Betriebsrat fanden zwar in den meisten Punkten bereits einen Konsenes, dennoch scheitert es nach wie vor an den unterschiedlichen Vorstellungen einer adäqaten Entlohnung der Spitalsärzte. Bei ihrer Kuriensitzung beschlossen die Vetreter der Wiener Ärztekammer am Montagabend, dass es zu einer Abstimmung über einen möglichen Streik am AKH kommen werde.

Foto: Bilderbox
Derzeit gibt es bereits ein Angebot des Rektorats der MedUni Wien, das u.a. eine stufenweise rund 30-prozentige Gehaltserhöhung sowie neue Dienstzeitmodelle vorsieht. Der Betriebsrat fordert allerdings, dass diese Gehaltserhöhung rückwirkend mit 1. Jänner 2015 in Kraft tritt. Das wurde von der Universität bisher abgelehnt. Im Gegenteil: Rektor Wolfgang Schütz hatte den Betriebsrat am Montag aufgefordert, endlich einzulenken.

Der Betriebsrat und die MedUni Wien einigten sich auf neue Dienstplanmodelle der Spitalsärzte am Wiener AKH und eine finanzielle Entschädigung der Rufbereitschaft. Zudem wurde der Umsetzungstermin von 1. Juli 2016 auf 1. Jänner 2017 verschoben. Allerdings ist das Thema Gehalt noch heiß umkämpft.

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