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Krankenhaus Ried schließt neurologische Spezialambulanzen

Logo Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern RiedDas Schwerpunktspital des Innviertels, das Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Ried im Innkreis, sieht sich gezwungen, mehrere Ambulanzen zu schließen.

Das Ö1-Morgenjournal berichtete am Sonntag, dass am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Ried im Innkreis Spezialambulanzen für neurologisch kranke Patienten nicht mehr aufrecht erhalten werden können, obwohl alle ärztlichen Dienstposten besetzt seien. Man benötige nämlich die Neurologen für den Akutbereich. Diese Situation sei auf den Ärztemangel und die Einhaltung des Ärztearbeitszeitgesetzes zurückzuführen.

Schlaganfallpatienten und Patienten mit Multipler Sklerose, Parkinson, Gedächtnisstörung oder Epilepsie müssen sich nun an niedergelassene Neurologen wenden, da jährlich rund 1.000 Kontrolltermine entfallen. Wer die Kontrolltermine der Spezialambulanzen wahrnehmen soll, ist noch offen, da im Bezirk Ried nur ein Neurologe über einen Kassenvertrag verfügt.

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