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SALK: Keine Spur von Frieden

Nachdem am 19. Dezember feststand, dass die Gehälter der Ärzte an den Salzburger Landeskliniken (SALK) um insgesamt 13,5 Millionen Euro erhöht werden, drückte der Zentralbetriebsrat vier Tage später in einem offenen Brief seine Sorge über die Auswirkungen des Krankenanstaltenarbeitsgesetzes (KA-AZG) auf die 200 bis 300 nicht-ärztlichen SALK-Angestellten aus.

Christine Vierhauser,  Vorsitzende des Zentralbetriebsrates
Christine Vierhauser,
Vorsitzende des Zentralbetriebsrates

Die Vorsitzende des Zentralbetriebsrates, Christine Vierhauser, sandte am 23. Dezember einen Weihnachtsbrief der besonderen Art an den Salzburger Landeshauptmann Wilfried Haslauer, in dem sie drauf hinwies, dass die derzeit gültigen Betriebsvereinbarungen für das Pflegepersonal, Biomedizinische AnalytikerInnen, RadiologietechnologInnen, IT-MitarbeiterInnen und jene aus dem Servicebereich Technik und Bau im März kommenden Jahres auslaufen und für diese Personengruppen ab diesem Zeitpunkt die Bestimmungen einer 48-Stunden-Arbeitswoche umzusetzen seien. Der offene Brief erging in Kopie auch an den für die Spitäler zuständigen stellvertretenden Landeshauptmann Christian Stöckl, SALK-Geschäftsführer Paul Sungler, Personalverantwortliche Waltraud Weissengruber und die Vorstände aller Häuser an den Landeskliniken.

Das Gehaltssystem NEU (GSN), das ab Juni in Kraft treten wird, kritisiert Vierhauser scharf. Sie geht davon aus, dass etliche Mitarbeiterinnen und Mioatrbeiter nicht auf dieses mit finanziellen Einbußen einhergehende System umsteigen und den Landeskliniken den Rücken kehren werden. Vierhauser schreibt abeschließend, dass der Zentralbetriebrat ab sofort für Verhandlungen zur Verfügung stehe und um Terminvorschläge ersuche.

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