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Privatpatienten nachmittags im Spital behandeln

Die am Nachmittag leerstehende Infrastruktur in öffentlichen Krankenanstalten könnte für die Behandlung von Privatpatienten genutzt werden, schlägt die Wiener Patientenanwältin Pilz vor. Die öffentlichen Spitälern unterstützen diese Forderung, die privaten protestieren und argumentieren, dass Pilz vorhabe, die freie Arztwahl abzuschaffen.

Sigrid Pilz
Sigrid Pilz

Am 10. November forderte die Wiener Pflege- und Patientenanwältin Sigrid Pilz im Ö1 Morgenjournal, dass Privatpatienten zumindest am Nachmittag in öffentlichen Spitälern behandelt werden. Mit dieser Forderung reagierte sie auf die Vorwürfe, dass Spitalsärzte ihre Patienten in Privatordinationen schicken würden, wo diese Leistungen, die sie im Spital auf Kassenkosten bekommen hätten, privat bezahlen müssten.

Ärzten sollte ihre Nebenbeschäftigung in Privatspitälern oder Privatordinationen eingeschränkt oder besser noch verboten werden. Stattdessen sollen sie ihre Privatpatienten in öffentlichen Krankenanstalten versorgen. Dieser Vorschlag sorgt für Diskussionen.

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