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Kärtner Spitalsärzte: Konflikt um Gehälter spitzt sich zu

Am 7. November erklärten der Kärtner Landeshauptmann Peter Kaiser und die Gesundheitsreferentin Beate Prettner in einer gemeinsamen Pressekonferenz zum Thema "Aktueller Stand über die Verhandlungen der Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Kärntens Spitalsärzten" in der Kärntner Landesregierung mit dem KABEG-Vorstand Arnold Gabriel, dass Kärtnen den KAGEB-Ärzten zusätzliche 13,5 Mio. Euro bieten werde, was einer Gehalterhöhung um 15 Prozent entspreche. Dieser Vorschlag wurde von den Ärzten abgelehnt. Aus diesem Grund wird am 13. November eine Ärztedemonstration stattfinden.

Assistenzärzte im Klinikum Klagenfurt
Assistenzärzte im Klinikum Klagenfurt

Eine Gesprächsrunde zu den Gehaltsforderungen der bei den Kärntner Landeskrankenanstalten (KABEG) beschäftigten Ärzte, in der seitens der Mediziner wiederholt eine Erhöhung der Grundgehälter um 30 Prozent gefordert wurde, ergab, dass das Land Kärten nur eine Gehaltserhöhung um 15 Prozent anbieten werde.

Dieses Angebot ist für den Kärtner Ärztekammerpräsidenten Josef Huber inakzeptabel. In einer Aussendung erklärte er, dass die Gehaltserhöhung in 4-Jahres-Schritten erfolgen soll und es in dieser Zeit keine jährliche Inflationsabgeltung geben werde. Ein Drittel der Kosten in Höhe von 13,5 Mio. Euro soll Huber zufolge durch Umstrukturierungen im ärztlichen Bereich eingespart werden.

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