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Evidenz- statt eminenzbasierte Entscheidungen

Über sich verändernde Führungsaufgaben der Primarii und die zukünftige Gestaltung der heimischen Spitalslandschaft sprach CliniCum mit dem neuen Präsidenten des Verbandes der leitenden Krankenhausärzte Österreichs (VLKÖ), Prim. Univ.-Prof. Dr. Werner Langsteger. (CliniCum 5/18)

Herr Primarius Langsteger, Sie sind seit Kurzem Präsident des VLKÖ. Wen vertreten Sie, und welche Ziele verfolgen Sie?

Werner Langsteger: Es gibt in Österreich etwa 1.500 Primarii, 300 davon sind aktive Mitglieder beim VLKÖ. Wir verstehen uns primär nicht als ein politischer Faktor, wie etwa die Ärztekammer, sondern als beratender Meinungsbildner, der seinen enormen Erfahrungsschatz und seine breite Expertise allen Stakeholdern gerne zur Verfügung stellt – von diesen aber auch gehört werden will. Mein Ziel ist es, den VLKÖ als eine Art Premiumplattform zu positionieren und den Mitgliedern hilfreiche Netzwerke anzubieten. Zum einen Netzwerke untereinander, etwa von älteren Primarii zu den jüngeren, um ihnen wertvolle Erfahrung zu vermitteln, die man selbst gemacht hat. Man muss schließlich nicht jede Erfahrung selbst machen. Andererseits wollen wir unseren Mitgliedern ein Netzwerk anbieten zwischen den Entscheidungsträgern aus Medizin, Politik und Industrie. Die Chance des VLKÖ ist es, in einem solchen Netzwerk eine übergeordnete Rolle einzunehmen, nicht die Interessen Einzelner zu vertreten, sondern für die Sache an sich zu stehen.

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