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Gesundheitsreform: Primary Health Care – aber wie?

HausarztNiederösterreich will die ambulante Versorgung neu ordnen. Angestrebt wird ein Primary-Health Care-System. Die künftige Rolle der Hausärzte bleibt unklar.

Die laufende Gesundheitsreform hat als eines der wichtigsten Ziele, die Primärversorgung nach internationalen Vorbildern zu stärken und neu auszurichten“, erklärt der niederösterreichische Gesundheitslandesrat Ing. Maurice Androsch. Bei einer Pressekonferenz präsentierte der Landesrat gemeinsam mit dem niederösterreichischen Patientenanwalt Dr. Gerald Bachinger die Grundzüge einer künftigen Primärversorgung in Niederösterreich.

Kritisch gegenüber Hausarztsystem

„Die Hausärzte sind das Steuerungselement im Gesundheitssystem, sie sind die erste Anlaufstelle, wenn es darum geht, die Primärversorgung zu koordinieren“, betont Androsch. Bachinger bringt seine etwas abweichende Haltung in einer rhetorischen Frage auf den Punkt: „Wollen wir in Österreich weiter ein ärztezentriertes Hausarztmodell einbetonieren oder den Weg eines umfassenden, multiprofessionellen Primary- Healthcare-Systems beschreiten?“
Die Antwort ist klar: Bachinger bevorzugt ein System der Primary Healthcare (PHC). „Es reicht nicht, an einigen kleinen Schräubchen zu drehen bzw. das bestehende mangelhafte System durch zusätzliche Quantitäten an Kassenstellen noch weiter aufzublähen“.

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