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Apothekerin in Zivil!

Frau Apothekerin erlebt ja einiges an der Tara, wie an dieser Stelle besprochen wird und stellvertretend für vieles andere Skurrile steht, das unzählige KollegInnen tagtäglich erleben. Richtig spannend wird es aber, wenn sie den weißen Mantel abstreift und in Zivil unterwegs ist. Bleibt sie in den Gefilden der Apotheke, wird sie manchmal erkannt und freut sich, wenn ihr am Meidlinger Markt Granatäpfel, Gurken und Ochsenherzen angeboten werden – „Madame“ oder „Gnä' Frau“, je nachdem, ob es sich um den armenischen oder den burgenländischen Standler handelt. Auch das freundliche bis betretene Nicken von den KundInnen an den Tischen gegenüber im gemeinsam besuchten Lokal nimmt sie zur Kenntnis und isst einfach weiter.

Im Sommer kann es dazu kommen, dass männliche Kunden ungläubig auf der Straße feststellen, dass Frau Apothekerin tatsächlich Beine hat! Das hebt die Laune. Umgekehrt sieht sie den korrekten Beamten eines Magistrats, der immer auf seinen Prozenten beharrt, gierig eine Leberkässemmel am Standl in sich hineindrücken. Sie sieht diskret weg, als sie sich ihm nähert, und ist froh, dass er völlig in seinem Tun versunken ist. Sie sieht auch weg, wenn sie einschlägige KundInnen mit ihren Substitutionen handeln sieht, vergisst aber natürlich nicht, das ordnungsgemäß nachher zu melden. Befindet sie sich außerhalb des Apotheken-Einzugsbereichs, kann es vorkommen, dass sie auch dort bekannte Gesichter sieht, ohne selber erkannt zu werden.

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