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Bedeutung der Pathologie steigt mit jedem molekularen Marker

Der neue Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Pathologie (ÖGPath) setzt sich für eine Imagekorrektur in der Öffentlichkeit und für eine flächendeckende Versorgung mit hoher Qualität in der Ausbildung ein.

Klimpfinger: „Die Pathologie ist eines der wenigen Fächer, das die Ausbildungsordnung bereits bis ins Detail geklärt hat.“
Klimpfinger: „Die Pathologie ist eines der wenigen Fächer,
das die Ausbildungsordnung bereits bis ins Detail geklärt hat.“

krebs:hilfe!: Sie sagen, die Pathologie hat heute über 95 Prozent mit lebenden Menschen zu tun. Sind das vorwiegend onkologische Patienten?

Klimpfinger: Es sind glücklicherweise viel mehr Patienten mit entzündlichen und degenerativen Erkrankungen, aber natürlich spielt die Pathologie heute eine zentrale Rolle in der Onkologie. Es geht bei Tumoren nicht nur um die Frage, ob gut- oder bösartig, sondern darüber hinaus um die histologischen Typen und Subtypen, das Grading, um die Tumorausbreitung mit exaktem Staging. Und es geht um zusätzliche molekulare Faktoren, die in den letzten Jahren dazugekommen sind. Ein Beispiel dafür ist derHER2/neu-Status beim Mammakarzinom, also die Frage, ob das HER2-Gen amplifiziert ist oder nicht. Dies stellt für die Patientin den entscheidenden Leitbefund für eine zusätzliche monoklonale Antikörpertherapie dar. Dieser Bereich entwickelt und erweitert sich rasant.

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