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Achillesferse

Thrombozytenreiches Plasma ohne Nutzen bei Sehnenruptur

Verglichen mit anderen Sehnen, reißt die Tendo calcanei am häufigsten.

In der Orthopädie gilt plättchenreiches Plasma als Wundermittel. Vor allem bei muskuloskelettalen Verletzungen soll es den Heilungsprozess verbessern. Im Labor scheint das auch zu klappen. In der Praxis offenbar nicht. (Medical Tribune 7-8/20)

Werden Leukozyten und Blutplättchen mit Wachstumsfaktoren und anderen bioaktiven Proteinen aus dem Blut eines Patienten herausgeholt und hochkonzentriert in die Umgebung einer verletzten Sehne gespritzt, hat das laut einigen Studien heilende Effekte. Fast 40 klinische Untersuchungen sind zu diesem Thema schon durchgeführt worden, wie Dr. David J. Keene vom John Radcliffe Hospital in Oxford und seine Kollegen berichten. Doch in keiner dieser Forschungsarbeiten sei es gelungen, einen Nutzen des plättchenreichen Plasmas (PRP) in der klinischen Anwendung zu zeigen.

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