13. Nov. 2022Ohr funkt SOS

Den medikamenten-induzierten Tinnitus ernst nehmen

Eine Vielzahl von Substanzen kann einen Tinnitus auslösen. Doch nicht bei jeder davon steht eine Ototoxizität in der Fachinformation. Dabei lohnt es sich, um die potenziell schädigende Wirkung wissen.

Frau verstopft ihre Ohren mit Fingern, wenn sie an Tinnitus leidet
Vaselena/GettyImages

Zu den bekanntermaßen ohrschädigenden Substanzen zählen die Diuretika Furosemid und Torasemid. Die unerwünschte Wirkung tritt vor allem bei Patienten mit Niereninsuffizienz auf. Als Pathomechanismus wird eine Beeinträchtigung des Natrium- und Kaliumtransports vermutet. Die Störung der Ionenhomöostase führt sofort oder mit einer gewissen Latenz zu einem möglicherweise vollständigen Hörverlust, schreibt Dr. Peter Schweikert-Wehner von der Apotheke am Kreiskrankenhaus in Mechernich. Begleitet sein kann das von zeitweiligem oder permanentem Tinnitus.

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Dieser Beitrag erschien auch im Printmagazin Medical Tribune