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International League Against Epilepsy

Status epilepticus: Neue Therapieansätze

Das wichtigste Ziel in der Behandlung des Status epilepticus ist eine rasche Beendigung dieses lebensbedrohlichen Zustands. Ein Symposium beim diesjährigen Europäischen Epilepsie-Kongress der ILEA in Wien gab einen Überblick über neue Entwicklungen in der Status-Therapie und über aktuelle Forschungstrends.

Der Status epilepticus (SE) ist ein neurologischer Notfall mit hoher Mortalität. Für die Akuttherapie stehen zwar verschiedene Antikonvulsiva und Anästhetika zur Verfügung, jedoch sprechen ca. 35 Prozent der Patienten nicht auf die ersten zwei eingesetzten Medikamente an. Neue schnell wirkende und sichere Therapieoptionen werden daher weiterhin dringend benötigt.

Prof. Stephan Rüegg vom Universitätsspital Basel stellte eine Vielzahl von Ansätzen in der SE-Therapie vor. Da sind zum einen neue, für Epilepsien zugelassene Medikamente, die „off-label“ auch beim SE eingesetzt werden, wie Lacosamid, Brivaracetam und Stiripentol. Insbesondere Lacosamid, ein Nav1A-Inhibitor, wird schon häufiger erfolgreich beim fokal-motorischen SE angewendet.

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