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Beeinflussbare Risikofaktoren bei CIS: Vitamin-D-Spiegel und Rauchen

Nach dem erstmaligen Auftreten fokal neurologischer Defizite werden individuell stark unterschiedliche Verläufe der Multiplen Sklerose beobachtet. Zum Teil werden diese durch beeinflussbare Risikofaktoren bestimmt.

Der Diagnose einer schubförmig verlaufenden Multiplen Sklerose (RRMS) geht zumeist ein klinisch isoliertes Syndrom CIS voran. Ein CIS bedeutet das erstmalige Auftreten fokal neurologischer Defizite als Folge einer Entzündung bzw. Demyelinisierung im zentralen Nervensystem. Häufig handelt es sich dabei um eine Optikusneuritis. Das Risiko einer Progression zur MS ist hoch und wird je nach Kohorte mit bis zu 80 Prozent angegeben. Das gilt auch im Zeitalter der krankheitsmodifizierenden Medikamente. So lag in der im Rahmen des ECCMID 2018 von Prof. Dr. Ralph Gold (Ruhr-Universität Bochum) vorgestellten deutschen MS-Kohorte die Konversionsrate vom CIS zur RRMS bei 54 Prozent innerhalb eines Jahres.

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