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Kognitive Performance: Eine Frage der Konnektivität

Eine niederländische Gruppe näherte sich dem Problem der kognitiven Dysfunktion bei MS mit einer Hypothese zu Veränderungen im neuronalen Netzwerk des Gehirns. Und fand eine Assoziation von kognitivem Abbau und Schädigungen langer Verbindungen.

Rund 70 Prozent aller MS-Patienten entwickeln irgendwann im Krankheitsverlauf kognitive Beeinträchtigungen. „Bei den restlichen 30 Prozent kommt es nicht dazu, und wir haben die Frage gestellt, was diese Patienten von den anderen unterscheidet“, sagt Dr. Kim Meijer vom Amsterdam Neuroscience MS Center. Die niederländische Gruppe ging vom Netzwerk-Charakter des menschlichen Gehirns aus, in dem neben lokaler Konnektivität (short-range connections) auch längere Verbindungen (long-range connections) von Bedeutung sind. Meijer: „Wir wissen nicht, ob diese Verbindungen bei MS gleichermaßen geschädigt werden und wie sich das auf die Kognition auswirkt. Daher untersuchten wir die Auswirkungen struktureller Schäden an langen und kurzen Verbindungen auf funktionelle Konnektome und die kognitive Funktion von MS-Patienten.“

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