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Der psychiatrisch auffällige MS-Patient

Psychiatrische Komorbiditäten bei MS sind häufig. In der klinischen Praxis ist es wichtig, an psychiatrische Erkrankungen und Verhaltensauffälligkeiten bei MS-Patienten zu denken. Manche dieser Manifestationen sprechen sehr gut auf Therapie an.

„Major Depression betrifft im Verlauf ihres Lebens bis zu 50 Prozent der MS-Patienten“, sagt Prof. Dr. Anthony Feinstein von der University of Toronto. Depression ist auch in der MS-Population assoziiert mit schlechterer Lebensqualität, erhöhter Suizidgefahr und zusätzlichen kognitiven Problemen. Dieses Problem sollte daher therapeutisch angegangen werden. Feinstein weist auf den nachgewiesenen, aber relativ kleinen Effekt antidepressiver Medikation in dieser Population hin, dem nicht zu unterschätzende Nebenwirkungen gegenüberstehen. Insbesondere werde antidepressive Medikation von Patienten nicht selten abgelehnt. Depression kann jedoch, so Feinstein, auf kognitive Verhaltenstherapie und auf Mindfulness basierende Therapien ansprechen.

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