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Morbus Parkinson – Krankheitsverlauf bei Frauen und Männern unterschiedlich

Frauen scheinen nicht nur besser vor Parkinson geschützt zu sein als Männer, auch bei der Pathophysiologie zeigen sich Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Das weist eine slowenische Studie nach, die beim Kongress der European Academy of Neurology in Lissabon präsentiert wurde.

Parkinson verläuft bei Frauen anders als bei Männern – für diese Einsicht liefert eine aktuelle Studie jetzt erstmals einen neurophysiologischen Beweis. „Demografische Untersuchungen haben vielfach belegt, dass Männer fast doppelt so oft von einer Parkinson-Erkrankung betroffen sind wie Frauen. Unklar war jedoch, ob es auch eine geschlechtsspezifische Pathophysiologie gibt, sobald sich die ersten Symptome zeigen“, sagte Dr. Maja Kojovic (Ljubljana) beim 4. Kongress der European Academy of Neurology (EAN) in Lissabon.

Funktionale Veränderungen lassen sich in einem frühen Stadium der Parkinson-Erkrankung im primären motorischen Kortex (M1) mit transkranieller Magnetstimulation (TMS) nachweisen. Das internationale Forschungsteam ging von der Hypothese aus, dass sich allfällige pathophysiologische Unterschiede zwischen den Geschlechtern in unterschiedlichen TMS-Ergebnissen zum M1 zeigen würden.

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