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Neuropathische Schmerzen

Innovative Konzepte für die Therapie

In der medikamentösen Therapie des neuropathischen Schmerzes besteht reichlich Raum für Verbesserungen. Vor diesem Hintergrund wurde kürzlich eine Übersichtsarbeit über innovative therapeutische Strategien in dieser Indikation publiziert. (CliniCum neuropsy 4/18) 

Die medikamentöse Therapie des neuropathischen Schmerzes ist anspruchsvoll.1 Gegenwärtig werden auf Basis randomisierter, kontrollierter Studien in dieser Indikation trizyklische Antidepressiva, Serotonin- und Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer, Pregabalin und Gabapentin als First-Line-Therapien eingesetzt. Tramadol kommt in der Zweitlinie zum Einsatz, und für periphere Neuropathien stehen als lokale Optionen Lidocain-Pflaster sowie hochdosierte Capsaicin-Pflaster zur Verfügung. Opioide haben sich zwar in Studien als wirksam erwiesen, sollten jedoch angesichts der besonders in den USA immer offensichtlicher werdenden Probleme mit äußerster Vorsicht eingesetzt werden.2 Eine Empfehlung besteht allenfalls noch als letzter Ausweg bei Patienten, bei denen Erst- und Zweitlinientherapien erfolglos bleiben. Werden Opioide bei nicht onkologischem Schmerz eingesetzt, ist engmaschiges Monitoring indiziert.

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