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Revision der MS-Diagnosekriterien

Nachdem die neuen MRT-Kriterien der MAGNIMS-Gruppe bereits 2016 präsentiert wurden, war beim diesjährigen ECTRIMS in Paris eine neue Revision der Diagnosekriterien nach McDonald zu erwarten (Publikation ausständig, Thompson AJ et al.). (CliniCum neuropsy 6/17)

Foto: KatarzynaBialasiewicz/GettyImages

Nach dem formalen Konsensus zur Diagnose der Multiplen Sklerose (MS) von Poser 1982 wurden 2001 durch den namensgebenden Wissenschafter W. Ian McDonald Kriterien präsentiert, in denen die MRT-Diagnostik zur Diagnosestellung erstmalig inkludiert wurde. Mit den neuen Kriterien war eine frühere und verlässliche Diagnose der MS möglich. Die McDonald-Kriterien erfuhren in den Jahren 2005 und 2010 durch den stetigen Wandel und neue Erkenntnisse Revisionen mit dem Trend der frühen Diagnostik, um Patienten schon in einer Erkrankungsphase ohne klinisch fortgeschrittene Behinderung eine prophylaktische krankheitsmodifizierende Therapie zu ermöglichen.

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