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International League Against Epilepsy (ILAE)

Epilepsie: Strategien zur Reduktion der Mortalität

Epilepsie erhöht nicht grundsätzlich die Sterblichkeit der Betroffenen. Doch gibt es bei Epilepsiepatienten spezifische Faktoren, die zusammengenommen zu einer verkürzten Lebenserwartung führen. Eine Vortragsreihe beim diesjährigen Europäischen Epilepsie-Kongress der ILAE in Wien widmete sich den möglichen Maßnahmen zur Reduktion der Mortalität. (CliniCum neuropsy 5/18)

Epilepsiepatienten haben im Durchschnitt eine verkürzte Lebenserwartung im Vergleich zur Normalbevölkerung: bei einer symptomatischen (strukturellen/metabolischen) Epilepsie um etwa zehn Jahre, bei idiopathischen (genetischen) oder kryptogenen Epilepsien um zwei Jahre. Bei symptomatischen Epilepsien, oft durch Hirntumore oder zerebrale Fehlbildungen verursacht, kann ein ungünstiger Verlauf der Grunderkrankung zu einem vorzeitigen Tod führen. Die erhöhte Mortalität auch von Patienten mit genetischer Epilepsie erklärt sich dagegen im Wesentlichen durch drei Elemente: plötzlicher Tod ohne erkennbare Ursache (SUDEP), erhöhte Suizidrate sowie Unfälle und Verletzungen. Auch schwerwiegende Nebenwirkungen der antiepileptischen Medikamente sind zu berücksichtigen.

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