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Die Rolle des Darm-Mikrobioms

Autoimmunerkrankungen werden zunehmend mit Veränderungen des Darm-Mikrobioms in Verbindung gebracht. Das dürfte auch für die Multiple Sklerose (MS) gelten, wie experimentelle Arbeiten im Tiermodell sowie Kohortenstudien am Menschen nahelegen. In Zukunft könnten sich hier Perspektiven für neue Therapien ergeben. (CliniCum neuropsy 3/18) 

Epidemiologische Daten legen nahe, dass an der Entwicklung einer MS zwei Faktoren beteiligt sind: Eine genetische Prädisposition sowie nicht genetische Triggerfaktoren aus der Umwelt. Die genetischen Faktoren sind mittlerweile, so Prof. Dr. Hartmut Wekerle vom Max Planck Institut für Neurobiologie in Martinsried, dank großer GWAS (Genome-Wide Association Studies) gut bekannt. Gleichzeitig sei die Frage nach den möglichen Triggerfaktoren jedoch noch weitgehend ungeklärt. Verdächtigt wurden vor allem Infektionen, doch keiner der vorgeschlagenen Erreger habe sich, so Wekerle, als ausreichend stark mit MS assoziiert erwiesen.

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