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Künstliche Intelligenz in der Arztpraxis

Boston Children’s Hospital to Tap IBM Watson to Tackle Rare Pediatric Disease, Foto. IBM/FlickrEin IBM-Computersystem versteht knifflige und doppeldeutige Rätselfragen. Künftig soll "Watson" Ärzte bei ihrer Arbeit unterstützen.

Ein vom IT-Unternehmen von IBM entwickeltes Computersystem versteht knifflige und doppeldeutige Rätselfragen. Damit "Watson" künftig Ärzte bei ihrer Arbeit unterstützen kann, wird das System nun weiterentwickelt. Im Gespräch mit der APA erklärte John Prager von IBM Forschungszentrum in Yorktown Heights, USA, dass das IBM-System in der Lage sei, Aufzeichnungen auf intelligente Art und Weise zu lesen und durchsuchen. In erster Linie werte die Technologie elektronische Patientendaten aus und extrahiere aus den darin enthaltenen Daten jene, die für aktuelle Beschwerden und Therapien relevant sind, so Prager.

"Watson" soll Probleme von Patienten rascher erkennen

Ein möglicher Einsatzbereich von "Watson" sei neben der Unterstützung bei der Diagnosefindung auch die Zusammenfassung relevanter Laborwerte und die Ermittlung von in der Verganmgeneheit aufgetretenen beschwerden, die für das aktuelle Problem eines Patienten relevant sein könnten. Das System könne auch errechnen, ob Wechselwirkungen mit eingenommenen Medikamente oder Allergien einer Therapie im Wege stehen.

 

"Our machines should be nothing more than tools for extending the powers of the human beings who use them." Thomas Watson Jr.

>> IBM T.J. Watson Research Center

Quelle: APA, Aussendung Österreichisches Forschungsinstitut für Artificial Intelligence (OFAI)

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