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Wund- und Hygienemanagement: Infizierte Wunde versorgen

Infizierte WundeSolange eine chronische Wunde besteht, ist neben korrekter Diagnostik und Therapie die richtige Durchführung von Hygienemaßnahmen sowie die effiziente Anwendung von Verbandstechniken essenziell.

Die infizierte Wunde ist eine komplexe Wunde. Ihr Management kann sich daher nicht nur auf mikrobiologische Diagnostik und antiinfektive Therapie beschränken. Wesentliche Aspekte, die häufig zu unbefriedigenden Ergebnissen bei der Behandlung chronischer Wunden führen, liegen in mangelnder Anamnese und Ursachenforschung der Wundgenese. Ohne Behebung oder Verbesserung der ursächlichen Faktoren einer Wundheilungsstörung ist keine suffiziente Wundheilung zu erwarten. Dabei ist es dann unwesentlich, welches Antiinfektivum bzw. Verbandmaterial zum Einsatz kommt.

Asepsis

Solange eine chronische Wunde besteht, ist neben korrekter Diagnostik und Therapie die richtige Durchführung von Hygienemaßnahmen sowie der Einsatz effizienter Verbandstechniken essenziell. Wesentlicher Faktor in diesem Zusammenhang ist die Asepsis – die Vermeidung des Einoder Aufbringens von Mikroorganismen in oder aus einer Wunde. Die von vornherein höchstmögliche kontaminationsfreie Arbeitsweise ist die naheliegendste, billigste und wirkungsvollste Option, Patienten vor Infektionen zu schützen. Sie erfordert allerdings einen gewissen Zeit- und Materialaufwand, Können und Selbstdisziplin.

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