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Medikationsmanagement: Geriatrie: Zu viel, zu wenig oder inadäquat?

MM Kurs Teil 33

MEDIKATIONSMANAGEMENT – TEIL 33 - Multimedikation potenziert das Risiko für unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) und Wechselwirkungen. Was bei alten Patienten an der Tara speziell berücksichtigt werden muss – ein Update.

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Medikationsmanagement: Geriatrie: Zu viel, zu wenig oder inadäquat?

Multimedikation potenziert das Risiko für unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) und Wechselwirkungen. Was bei alten Patienten an der Tara speziell berücksichtigt werden muss – ein Update.

Treten im Alter parallel mehrere akute oder chronische Erkrankungen auf, führt dies in der Behandlung konsequenterweise zu Multimedikation (Anwendung von ≥ 5 Arzneimittel), was in der Praxis die verschiedensten Probleme ergibt. Auch die Veränderung pharmakokinetischer Aspekte im Alter ist charakteristisch. Arzneimittel werden anders verstoffwechselt, da ihre Resorption, Absorption, Verteilung und Elimination beeinflusst ist. Speziell berücksichtigt werden sollte:

Reduzierte Nierenfunktion

Eine gesunde Niere verliert pro Jahr etwa 0,7 % bis 1 % ihrer Leistung. Bei eingeschränkter Nierenfunktion im Alter müssen daher viele Arzneistoffe niedriger dosiert werden, sonst drohen Überdosierungen mit toxischen Konzentrationen.
Die errechnete Glomeruläre Filtrationsrate eGFR ist der geeignetste Parameter zum Abschätzen der Nierenfunktion. Die Kreatinin-Clearance kann hingegen fälschlich eine normale Nierenfunktion vorspiegeln (kreatininblinder Bereich durch altersbedingten Muskelverlust).
Zudem wirken sich Medikamente, die die Nierenfunktion verschlechtern können, auf die altersbedingt eingeschränkte Niere stärker aus. Plötzliche Abfälle der Nierenfunktion können die Folge sein (z.B. NSAR). Allgemein haben ältere Menschen sowohl ein höheres Risiko für Exsikkosen (z.B. Diuretikatherapie, Durchfallerkrankungen) als auch für Überwässerung (eingeschränkte Nierenfunktion, Herzinsuffizienz) und sind anfälliger für Störungen des Elektrolythaushalts.

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