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Medikationsmanagement: Morpheus und Medikationsmanagement

MM Kurs Teil 26

MEDIKATIONSMANAGEMENT – TEIL 26 - Weniger die Häufigkeit, sondern die Länge der Verordnungen macht die Anwendung von Benzodiazepinen bei Schlafstörungen problematisch. Beratung trägt dazu bei, den Umgang mit der unverzichtbaren Substanzgruppe sicherer zu machen.

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Medikationsmanagement: Morpheus und Medikationsmanagement

Weniger die Häufigkeit, sondern die Länge der Verordnungen macht die Anwendung von Benzodiazepinen bei Schlafstörungen problematisch. Beratung trägt dazu bei, den Umgang mit der unverzichtbaren Substanzgruppe sicherer zu machen.

Benzodiazepine wirken agonistisch an den Benzodiazepin-Bindungsstellen des GABA-A-Rezeptors im Gehirn und Rückenmark und verstärken damit die hemmenden Impulse des Neurotransmitters Gamma-Aminobuttersäure. Dabei ergeben sich verschiedene Wirkungen, die im Wesentlichen dosisabhängig, weniger substanzspezifisch sind:

  • Anxiolytisch: therapeutisch genutzt bei Angst- und Spannungszuständen und Phobien (z.B. Oxazepam Anxiolit®), aber etwa auch zur Verminderung der angstbedingten Stimulation des Herzens bei einem Herzinfarkt. Im negativen Sinne macht sich die Distanzierung von affektiven Einflüssen als Affektverflachung („Wurschtigkeit“) und Persönlichkeitsveränderung bemerkbar.
  • Sedierend und hypnotisch: Benzodiazepine wirken beruhigend, in niedrigeren Dosen schlaf­anstoßend, in höheren Dosen schlaferzwingend. Einsatz als Hypnotika und in der OP-Vorbereitung.
  • Antikonvulsiv: Behandlung von Krämpfen unterschiedlicher Genese, z.B. epileptische Anfälle, Fieberkrämpfe (z.B. Stesolid® Rektaltuben) oder von Krämpfen im Rahmen des Alkoholentzugs
  • Myotonolytisch: Anwendung gegen Muskelverspannung und Spastik. Die Herabsetzung des Tonus der Skelettmuskulatur ist die Ursache von Nebenwirkungen wie Gangunsicherheit, Koordinationsstörungen und muskulärer Schwäche.

Die Rolle der Halbwertszeiten

Benzodiazepine unterscheiden sich weniger durch ihre Rezeptorselektivität als durch ihre Halbwertszeiten.

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