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DFP Literaturstudium: Differentialdiagnose der Splenomegalie

Die Milz ist das größte Organ des Immunsystems, das beim erwachsenen, gesunden Menschen zwischen 50 g und 250 g (Median 150 g) wiegt. Beim gesunden Menschen ist die Milz in der körperlichen Untersuchung nicht tastbar. Ihre Hauptaufgabe ist die Filtration des Blutes. (aus dem Laborjournal)

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DFP Punkte
1
Gültig bis
09.10.2022
Fortbildungs-ID
663549
Fortbildungsanbieter
ÖGAM

DFP Literaturstudium: Differentialdiagnose der Splenomegalie

Die Milz ist das größte Organ des Immunsystems, das beim erwachsenen, gesunden Menschen zwischen 50 g und 250 g (Median 150 g) wiegt1 und < 13 cm x 5 cm misst2. Beim gesunden Menschen ist die Milz in der körperlichen Untersuchung nicht tastbar. Ihre Hauptaufgabe ist die Filtration des Blutes mit dem Ziel, Mikrorganismen, Eiweiße und zelluläre Blutbestandteile aus dem Blutstrom zu entfernen. Darüber hinaus werden sowohl die humorale als auch die zelluläre Immunantwort in der Milz initiiert. Im Fetus (sowie unter bestimmten Bedingungen beim Erwachsenen) ist die Milz Ort der extramedullären Hämatopoese (EMH). In der Praxis spricht man bei einer Milzgröße ab 13 cm von einer relevanten Splenomegalie. Mögliche Ursachen und die differentialdiagnostische Abklärung einer Splenomegalie werden in diesem Artikel erläutert.

Anatomisch unterscheidet man zwischen roter und weißer Pulpa3: Die rote Pulpa besteht aus venösen Sinus, Bindegewebe und Fibroblasten, den sog. Pulpasträngen. An diese grenzen retikuloendotheliale Zellen, v.a. Makrophagen, an. In den Sinus werden Erythrozyten aus dem Blutstrom gepoolt und „konditioniert“, d.h. weniger verformbare, häufig ältere, Erythrozyten sind nicht mehr in der Lage, in die venösen Sinus überzutreten und werden von den Makrophagen eliminiert. Die weiße Pulpa, in der viele Prozesse der humoralen und zellulären Immunität ablaufen, besteht aus zentral liegenden Arteriolen mit schichtweise gelagerten T- und B-Lymphozyten. Anatomisch bildet die Marginalzone den Abschluss der weißen Pulpa.

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